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13 preiswerte Tagestrips rund um Tōkyō

All About Japan
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Ein kleines Budget bedeutet nicht, dass man nur zuhause sitzen muss! Egal zu welcher Jahreszeit, eine Japanreise ist immer eine gute Idee. Diese 13 Orte rund um Tōkyō befriedigen Ihre Wanderlust, ohne den Geldbeutel überzustrapazieren.

Reisfeld in Japan mit Bergen im Hintergrund
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Kamakura

Großer Buddha in Kamakura
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Kamakura ist von Tōkyō aus leicht erreichbar. Eine einfache Fahrt dauert rund 1,5 Stunden und kostet, je nach Startpunkt, etwa 1.000 Yen. Falls Sie die verschiedenen Strände Kamakuras erkunden möchten, bietet sich der Enoshima-Kamakura Freepass an. Das Ticket kostet 1.470 Yen und lohnt sich bei Rundreisen.

Eine der Hauptattraktionen Kamakuras ist der Große Buddha am Kōtoku-in. (Der Eintrittspreis beträgt schlappe 200 Yen und den Buddha von innen hinaufzusteigen kostet 20 Yen pro Person. Die Gegend ist außerdem unschlagbar zum Wandern! Die Wanderwege nahe des Kōtoku-Tempels sind zwar nicht besonders anstrengend, sie führen allerdings zu zahlreichen sehenswerten Orten der Gegend, einschließlich der in den Hügeln verstreuten, mysteriösen Yagura-Gräber. Tragen Sie bei Regen unbedingt festes Schuhwerk, denn die Pfade werden gelegentlich etwas schlammig.

Es mag vielleicht offensichtlich sein, aber Kamakura ist das ideale Ausflugsziel für alle, die an japanischen Tempeln interessiert sind. Ein Beispiel ist der Hase-dera, berühmt für seine üppig blühenden Hortensien und die Benzaiten-Grotte, eine Höhle, in deren gewundenen Tunneln man zahlreiche, die Göttin Benzaiten ehrende Statuen findet. Kamakura ist außerdem für die Wakamiya Ōji-Straße bekannt, die zu den „100 besten Straßen in Japan“ zählt. Dort kann man in den zahlreichen Läden shoppen und das kulinarische Angebot der lokalen Gastronomie genießen.

Neben alledem hat Kamakura auch schöne Strände. Warum nicht nach den Tempelbesichtigungen, dem Wandern und dem Shoppen ein wenig am Meer den Sonnenschein genießen?

Kawagoe

historische Straße in Kawagoe
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Kawagoe liegt nur 30 Minuten von Ikebukuro entfernt und trägt den Spitznamen “Klein-Edo”. Die Stadt ist ein Paradies für Geschichts-Fans. Ein Teil der Stadt wurde liebevoll in Stand gehalten, mit Gebäuden, deren Geschichten bis in die Meiji-Ära (1868-1912) zurückreichen. Perfekt für einen gemütlichen Spaziergang wie in vergangenen Zeiten. Die Gegend ist für ihre Süßkartoffeln berühmt, was bedeutet, dass Sie sich unterwegs mit zahlreichen Süßkartoffel-Gerichten stärken können.

Obwohl das Flanieren in Kawagoe kostenfrei ist, lohnt sich für Besucher aus dem Ausland der Kawagoe Discount Pass, der in einer Standard- und einer Premiumversion erhältlich ist. Der erste kostet 700 Yen und beinhaltet das Zugticket zwischen Ikebukuro und Kawagoe sowie spezielle Angebote in Restaurants und Läden. Die Premiumversion kostet 950 Yen und ermöglicht unbegrenzte Fahrten bei bestimmten Bus- und Zugstrecken in der Gegend um Kawagoe.

Yokohama

Nächtliche Skyline von Yokohama
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Yokahama ist nach Tōkyō die zweitgrößte Stadt Japans und verfügt über alle modernen Annehmlichkeiten, die man erwarten würde. Von Tōkyō aus ist die Anfahrt über diverse Direktverbindungen mit der Bahn gut möglich, die jeweils ein paar hundert Yen kosten.

In Yokohama befindet sich Japans größte und berühmteste Chinatown, die eine ganz besondere Atmosphäre und Unmengen leckerer Straßenkost zum Probieren bietet. Außerdem kann man für 500 Yen das Cupnoodles Museum besuchen. Dort erfahren Besucher alles über die Geschichte der Nudelbecher und können eine ganz eigene Cupnoodles-Kreation mit nach Hause nehmen. Wenn Sie auch in einer Großstadt wie dieser Natur genießen möchten, besuchen Sie den Sankei-en. Gegen eine Eintrittsgebühr von 500 Yen spaziert man dort zwischen historischen Bauten und überquert einen Teich auf einer malerischen Brücke.

Von Yokohamas vielleicht berühmtestem Wahrzeichen, dem Cosmo Clock 21-Riesenrad in der Minato Mira-Hafengegend, hat man für 700 Yen eine fantastische Aussicht auf die Stadt. Bei klarem Wetter ist tagsüber der Fuji-san sichtbar und bei Nacht genießen Besucher die bunten Lichter der Stadt. Der nahegelegene Freizeitpark Yokohama Cosmo World ist ein beliebtes Reiseziel für Familien. Zwar kosten die Fahrgeschäfte Eintritt, der Park selbst ist jedoch öffentlich zugänglich und dort zu schlendern ist schon das halbe Vergnügen!

Takao-san und Mitake-san

Ausblick vom Berg Takao
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Der Takao-san ist der Hausberg Tōkyōs. Von Shinjuku aus dauert die Fahrt zur Station Takaosanguchi am Fuß des Berges etwa eine Stunde und kostet 400 Yen. Der beliebteste Wanderweg, Weg Nr. 1, ist nicht sehr schwierig, doch es gibt durchaus anspruchsvollere Routen für alle, die Herausforderungen mögen.

Der Takao-san ist nicht der einzige Berg in der Nähe von Tōkyō. Der Mitake-san ist Teil des Chichibu-Tama-Kai-Nationalparks. Je nach Anfangsbahnhof ist er von Tōkyō aus in rund 30 Minuten für unter 1.000 Yen zu erreichen. Der Aufstieg ist etwas steiler als am Takao-san, sollte jedoch mit verlässlichen Wanderschuhen kein Problem darstellen.

Alle, die die Aussicht vom Gipfel genießen möchten, ohne ihn vorher zu besteigen, können einfach die verfügbaren Seilbahnen nutzen. Für eine kleine Gebühr kommen Sie auch ohne die Mühe ganz nach oben!

Tsukuba

japanische Landschaft mit Hügel
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Tsukuba ist der Ort für Wissenschafts-Fans! Die Stadt, auch als „Stadt der Wissenschaft“ bekannt, ist ein toller Ort, um mehr über bahnbrechende japanische Technologien zu erfahren. Dort befindet sich das Space Center, wo Besucher Besichtigungen machen, mehr über Japans Rolle in der Entdeckung des Alls lernen und Modelle von Teilen der Raumstation sehen können. Das beste? Der Eintritt ist frei! Außerdem gibt es in Tsukuba das Expo Center (Website auf Japanisch), in dem wissenschaftlich relevante Ausstellungen abgehalten werden (410 Yen p. P.), ein Planetarium (810 Yen p. P.) und das interaktive Wissenschaftsmuseum Science Square, das ebenfalls keinen Eintritt verlangt.

Die einfache Fahrt nach Tsukuba dauert rund eine Stunde und kostet 1.300 Yen. Kosten Sie Ihren Aufenthalt bei einem Besuch der berühmten Blumenparks voll aus. Entdecken Sie den Botanischen Garten (310 Yen p. P.), den Peony Garden Tokyo (1.000 Yen p. P., nur zur Blütezeit der Pfingstrosen geöffnet) oder den Ibaraki Flower Park (740 Yen p. P., Website auf Japanisch). All diese Einrichtungen sind gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

Sie können auch den Gipfel des Tsukuba-san erklimmen, entweder mit der Seilbahn oder ganz klassisch zu Fuß.

Enoshima und Jōgashima

Ausblick auf den Fuji san über das meer
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Für die Bewohner Tōkyōs ist Enoshima ein beliebtes Ziel für Tagesausflüge, an der Odakyu-Bahnlinie gelegen. Wenn Sie  auf der Suche nach einem Schnäppchen sind, ist der Enopass genau das richtige für Sie. Für gerade mal 1.970 Yen gilt er als Zugticket und zum Eintritt zu vier beliebten Attraktionen (Enoshima ESCAR; Enoshima Samuel Cocking Garten, Enoshima Leuchtturm Aussichtsplattform und die Enoshima Iwaya Höhle). Der Pass enthält auch Vergünstigungen für einige andere Orte. Mit so viel Programm verbringen Sie einen tollen Tag auf so einer kleinen Insel.

Wenn Sie an etwas noch weiter außerhalb gedacht haben, besuchen Sie die mit zwei Michelin-Sternen prämierte Insel Jōgashima. Sie liegt etwa 2,5 Stunden von Tōkyō entfernt und ist mit einem 1.000-Yen-Tagesticket der Keio Linie über den Bahnhof Misakiguchi und von dort weiter mit einem lokalen Bus erreichbar. Auch ein Misaki Maguro Ticket kommt für den Besuch in Frage, das eine Rundfahrt ab Shinagawa, einen Essensgutschein für ausgewählte Restaurants und freien Eintritt zu einer Attraktion Ihrer Wahl enthält. Das Ticket ist ab 3.400 Yen (knapp 29 Euro) erhältlich. Die Insel ist nicht wirklich ein Touristenort, aber die wunderschöne Natur und der lebhafte Fischmarkt in Misaki sind einen Trip wert.

Zushi

ein Windsurfer auf dem Meer
© Tadashi Okoshi via flickr / CC BY 2.0

Obwohl Kamakura und Enoshima ebenfalls Strände haben, ist auch Zushi ein Favorit für Strandausflüge von Tōkyō aus. Einer der Gründe für die Beliebtheit ist die gut erreichbare Lage – nehmen Sie in Shinjuku einfach die Shonan-Shinjuku Linie, steigen Sie in Totsuka in die Yokosuka Linie um und schon sind Sie da! Die Fahrt kostet etwa 1.000 Yen. Je nachdem, von wo aus Sie in Tōkyō starten, ist es vielleicht günstiger mit der Toyoko Linie von Shibuya zu fahren und in Yokohama in die Yokosuka Linie umzusteigen. Die zweite Route kostet etwa 600 Yen.

Wenn Ihnen die Strände in Zushi zu gedrängt sind, können Sie mit einer 20-minütigen Busfahrt weiter nach Hayama fahren und den Isshiki Stand besuchen. Er ist in der Regel weniger voll als Zushi und umgeben von einladend grüner Natur.

Nikkō

Blick auf einen Tempel in Nikko
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Wenn Sie dachten, dass ein Besuch in Nikkō zu teuer wäre, denken Sie nochmal genau drüber nach! Der Ort ist berühmt für seine historischen Wahrzeichen und seine natürliche Schönheit mit Bergen und Onsen und Sie können diese genießen, ohne Ihr Konto zu plündern.

Mit dem NIKKO PASS world heritage area können Sie für 2.000 Yen (rund 17 Euro) die Tobu Bus- und Zuglinien zwischen Asakusa und Shimo-Imaichi nutzen. Das Ticket beinhaltet ebenfalls Vergünstigungen für den beliebten Freizeitpark Edo Wonderland und andere Sonderangebote. Es lohnt sich selbst wenn Sie nicht über Nacht bleiben. Die Fahrt nach Nikkō dauert rund zwei Stunden.

Nach nur einem kurzen Spaziergang von Shimo-Imaichi erreichen Sie zahlreiche Sehenswürdigkeiten Nikkōs. Dazu gehören unter anderem der Tempel Rinnō-ji, der Schrein Tōshō-gū und seine fünfstöckige Pagode (Weltkulturerbe), der Nikkō Futarasan-Schrein und dessen lackierte Brücke sowie der Nikkō Tamozawa Imperial Villa Memorial Park, der einen Eindruck in das Leben der kaiserlichen Familie zu Beginn das 20. Jahrhunderts vermittelt.

Chichibu

Blick auf Wolkenmeer über Chichibu bei Nacht
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Chichibu liegt etwa eine Stunde von Tōkyō entfernt und ist für seine üppige Natur und schönen Tempel bekannt. Vorhin wurde bereits der Mitake-san erwähnt, aber der Chichibu-Tama-Kai-Nationalpark hat noch anderes zu bieten, unter anderem den berühmten Mitsumine-Schrein auf dem Gipfel des gleichnamigen Bergs (kostenfreier Eintritt) und den See Chichibu.

Im Frühling ist der Hitsujiyama-Park ein beliebtes Ausflugsziel, wenn die Moosblumen blühen und einen hübschen pinken Teppich bilden. In Chichibu können Sie zu passenden Umständen auch das eigenartige Phänomen des „Wolkenmeers“ sehen – wenn die von den Bergen umgebene Stadt von einem Nebelteppich bedeckt ist, der wie ein Meer aus Wolken anmutet. Besonders gut sieht man dieses Phänomen vom Minoyama-Park aus in Monaten mit hoher Luftfeuchtigkeit wie April und November. Die Gegend ist auch bekannt für Rafting auf dem Fluss Nagatoro.

Von Tōkyō aus können Sie den Seibu-Tagespass nutzen, mit dem Sie für 1.000 Yen einen Tag lang die Züge auf der Seibu-Linie benutzen können. Für 500 Yen extra können Sie das Ticket um die Nagatoro-Option erweitern. Für den doppelten Preis gibt es auch ein Zwei-Tage-Ticket. Wenn Sie viele Orte besuchen wollen, lohnt sich möglicherweise der Chichibu Zwei-Tage-Pass. Je nach Abfahrtsbahnhof kostet er um die 2.000 Yen. Er enthält einer Vergünstigung für eine Rundfahrt auf der Seibu-Linie sowie unbegrenzte Fahrten zwischen ausgewählten Bahnhöfen der Chichibu Railway-Linie und Ermäßigungen in lokalen Läden und bei Sehenswürdigkeiten.

Atami

Blick auf die Küste von Atami
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Auf der Suche nach einem Onsen in der Nähe von Tōkyō? Sie sollten Atami in Betracht ziehen, ein klassisches Ziel von Tōkyō aus. Von dort aus können Sie Atami mit den Shinkansen erreichen, wenn diese Fahrt auch etwas teurer ist. Von Shinagawa erreichen Sie Atami mit den Regionalzügen der Tokaido-Linie für 2.000 Yen (einfache Fahrt) innerhalb von zwei Stunden. Alternativ können Sie für einen ähnlichen Preis von Shinjuku aus mit dem Bus fahren. Mehr Informationen zu Atami finden Sie hier. Neben dem Besuch von Onsen können Sie dort den Sun Beach (kostenfreier Eintritt) und an manchen Tagen Feuerwerksshows einplanen. Es gibt in Atami auch eine ziemlich einzigartige Burg, von der aus man eine hübsche Aussicht auf das nahe Meer hat.

Atami war früher ein beliebtes Ziel für Hochzeitsreisen und es gibt zahlreiche traditionelle Ryokans, die aber etwas teuer sein können. Manche Lokalitäten bieten jedoch die Nutzung der Onsen für einen Tag für rund 1.500 Yen an, wie das Atami Seaside, das KKR Hotel Atami, das Yuyado Ichibanchi, das Hatopia und das Ookawa. Bitte bachten Sie, dass die meisten der Websites nur auf Japanisch verfügbar sind (ausgenommen das Atami Seaside). Ohne Japanischkenntnisse könnte es also schwer sein, diese zu navigieren.

Hakone

Ansicht auf die Burg Odawara in Hakone
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Hakone liegt an dem etwas teureren Spektrum dieser Liste, da der Hakone Freepass ab 5.000 Yen (rund 42 Euro) kostet. Er ist jedoch für drei Tage gültig und daher ausgezeichnet für ein langes Wochenende geeignet.

Der Pass beinhaltet die Anreise nach Hakone von Shinjuku und die Nutzung zahlreicher Verkehrsmittel vor Ort. Außerdem bietet der Pass eine Schifffahrt auf dem See Ashi und Ermäßigungen in Museen, Attraktionen und Onsen der Gegend. Er lohnt sich also, wenn Sie an einem Tag viele Programmpunkte oder ein langes Wochenende geplant haben. Für alle, die ein wirklich kleines Budget haben, ist Hakone auch über Regionalzüge erreichbar. Das dauert allerdings etwas länger und bedarf Einfallsreichtum. Ein Zug der Odakyu-Linie nach Odawara kostet rund 1.200 Yen pro Fahrt. Von dort können Sie, je nach gewünschtem Ziel, mit Regionalbussen oder -bahnen weiterreisen. Diese Alternative lohnt sich, wenn Sie nur einen oder zwei Orte besuchen möchten. Mehr über die Odakyu-Züge in der Region erfahren Sie hier.

Die Gegend um Hakone ist berühmt für Onsen und das Vulkangebiet um den Ōwakudani, die kürzlich renovierte Burg Odawara mit zugehörigem Park sowie die spektakuläre Sicht auf den See Ashi und den Hakone-Schrein. Der Eintrittt zum Owakudani und zum Hakone-Schrein ist kostenlos, also geben Sie dort zumindest keinen Yen aus! Mit 500 Yen pro Person ist auch der Eintritt in die Burg nett zum Geldbeutel, aber das Kombi-Ticket mit Eintritt ins Museum kostet 650 Yen. Wenn Sie so günstig wie möglich ein Onsen besuchen möchten, empfiehlt sich das Tenzan Yuji-kyō, das zwischen 1.100 und 1.300 Yen pro Person kostet. Außerdem gibt es das Hakone Yuryo (1.400 Yen) und das Hakone Green Plaza Hotel (1.600 Yen).


Dieser Artikel wurde ursprünglich auf Englisch bei All About Japan veröffentlicht und von JAPANDIGEST übersetzt und nachbearbeitet.

Fotos:
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