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Okutama und Umgebung: Idyllische Natur und Outdoor-Aktivitäten nahe der Metropole Tōkyō

Constanze Thede
Constanze Thede

Okutama in der Präfektur Tōkyō eignet sich ideal für einen Tagesausflug und weiß mit wunderschöner Natur, heißen Quellen und zahlreichen Outdoor-Aktivitäten zu begeistern. Mittelpunkt bilden dabei der zauberhafte Okutama-See und der Tama-Fluss.

Strahlend blauer Okutama-See von Bergen umgeben
Der Okutama-See verzaubert zu jeder Jahreszeit. © Tokyo Convention & Visitors Bureau

Nur etwa zwei bis drei Stunden vom Stadtzentrum Tōkyōs entfernt, bietet die Gegend um das Städtchen Okutama im Chichibu-Tama-Kai-Nationalpark Erholung vom hektischen Großstadtleben. Dieser Nationalpark erstreckt sich über die Präfekturen Tōkyō, die benachbarte Präfektur Saitama sowie die Präfekturen Yamanashi und Nagano. Die Natur kann man in Okutama von ihrer rauen, aber auch von ihrer anschmiegsamen Seite erleben, denn von Wildwasser-Rafting und Kajakfahren über Angel- und Wandertouren (die u. a. in eine geheimnisvolle Kalksteinhöhle führen) wird hier alles geboten. Pause machen kann man in einer der heißen Quellen (Onsen), zahlreichen gemütlichen Cafés oder in einer Sake-Brauerei, wo der Sake natürlich auch probiert werden darf.

Tama-Fluss und Okutama-See

Da Okutama mit seiner idyllischen Natur zur Präfektur Tōkyō gehört, ist es der ideale Ort für einen Tagesausflug. Im wahrsten Sinne des Wortes eine Quelle der Freude und Mittelpunkt zahlloser Outdoor-Aktivitäten sind der Tama-Fluss und der Okutama-See, die miteinander verbunden sind.

Der Okutama-See ist vom Bahnhof Okutama bequem mit dem Bus zu erreichen. Wer einen ca. zweistündigen Fußmarsch zum See nicht scheut, sollte sich jedoch auf den Mukashi-Michi-Wanderweg begeben, auf dem man die wunderschöne Landschaft noch ausgiebiger genießen kann. Eine weitere Touristenattraktion ist die Mugiyama-Schwimmbrücke, auf dessen wackligem Ponton, der von Ölfässern gestützt wird, man den See ganz nah am Wasser überqueren kann.

Mugiyama-Schwimmbrücke auf dem grünlichen Okutama-See, auf dem sich die Berge im Hintergrund spiegeln
Die Mugiyama-Schwimmbrücke auf dem Okutama-See. © かさこ@背景資料写真家 / photo-ac

Auf dem Tama-Fluss kann man sich wiederum ganz ins Abenteuer stürzen und Wildwasser-Rafting, Kajakfahren oder eine halsbrecherische Canyoning-Tour ausprobieren, die durch Schluchten und über Wasserfälle führt. Wer es ruhiger mag, schlägt am Flussufer seine Picknickdecke auf oder angelt. Um den Fluss herum gibt es verschiedene Angelspots, die vom Okutama Fishing Center kostenpflichtig zur Verfügung gestellt werden. Dort kann man auch das nötige Equipment ausleihen.

Kajakfahrer in den wilden Gewässern des Tama-Flusses
Auf dem Tama-Fluss werden zahlreiche Outdoor-Aktivitäten angeboten. © Tokyo Convention & Visitors Bureau

Wunderbar die Seele baumeln lassen kann man auch im Onsen Moegi no Yu, das nur zehn Minuten Fußweg vom Bahnhof Okutama entfernt liegt und einen herrlichen Blick auf den See bietet. Hier werden Innen- und Außenbäder sowie ein gemeinschaftliches Fußbad angeboten.

Rund um den Berg Mitake

Der 929 Meter hohe Berg Mitake, der zahlreiche Wanderrouten zu bieten hat und nur zehn Minuten mit dem Bus vom Bahnhof Mitake entfernt liegt, ist auch etwas für weniger erfahrene Bergsteigerinnen und Bergsteiger. Zu Fuß braucht man etwa drei bis vier Stunden bis zum Gipfel, mit der Seilbahn etwa sechs Minuten.

Nach ca. 25 Minuten Fußweg von der Seilbahnstation Mitake-san gelangt man zu einem der ältesten Schreine Japans, dem Musashi Mitake-Schrein, der unbedingt einen Besuch wert ist. Besonders bei Hundebesitzern ist der Schrein beliebt, weil er dem Gott O-inu-sama gewidmet ist. Bei diesem handelt es sich eigentlich nicht um einen Hund, sondern um einen japanischen Wolfsgott, der bereits im Nihon shoki, den alten Chroniken Japans, auftaucht. Dieser soll böse Geister bannen und Diebe fernhalten. Da in jüngster Zeit aber immer mehr Besucher zum Schrein kamen, um für die Gesundheit ihrer Hunde zu beten, widmet man sich dort inzwischen auch diesen. Außerdem lohnt sich ein Besuch des Schreins zu den saisonalen Matsuri (Festen), die dort stattfinden. Besonders prachtvoll ist der traditionelle Daidaikagura-Tanz, welcher von Juni bis November jeweils am vierten Sonntag des Monats stattfindet.

Wärmstens ans Herz legen möchten wir Wanderlustigen auch den Steingarten, durch den man auf der Bergtour kommt, und der mit seinen moosbedeckten Felsen, den Wasserfällen und klaren Flüssen eine fast magische Atmosphäre ausstrahlt. Hier kann man auch gut eine Pause einlegen, da sich am Rande des Steingartens ein Rastplatz mit Picknicktischen und Toiletten befindet.

Felsformationen mit Wasserlauf auf dem Berg Mitake
Die Landschaft auf dem Berg Mitake weiß zu verzaubern. © goriyan / photo-ac

Ozawa-Brauerei im malerischen Städtchen Ōme

Etwa zwanzig Minuten mit der Bahn vom Bahnhof Okutama entfernt liegt das malerische Städtchen Ōme. Hier kann man im Showa Retro Goods Museum in das Flair der Shōwa-Zeit (1926-1989) hineinschnuppern oder im Kushi-Kanzai-Museum traditionellen japanischen Haarschmuck bewundern.

In Ōme befindet sich auch die Ozawa-Brauerei, die älteste Sake-Brauerei in Okutama und Umgebung, die direkt am Tama-Fluss in wunderschöner Natur liegt. Dort kann man nicht nur an einer kostenlosen Brauerei-Führung und Sake-Verkostung teilnehmen, sondern auch den japanischen Garten Sawanoi-en besuchen und sich im dazugehörigen Café eine Pause gönnen. Wer Tōfu mag, sollte in einem der beiden Brauerei-eigenen Restaurants, die auf diese japanische Delikatesse spezialisiert sind, einkehren. Damit auch die Lieben zuhause etwas davon haben, findet man im Souvenir-Shop viele tolle Mitbringsel. Aufpassen sollten Sie allerdings bei den Öffnungszeiten: Nach 16.30 Uhr werden keine Führungen mehr angeboten und die Restaurants nehmen nur bis 15.00 Uhr neue Gäste auf (um 17.00 Uhr ist Feierabend).

Sake-Flasche mit Sake-Bechern
In der Ozawa-Sake-Brauerei kommen Sake-Liebhaber auf ihre Kosten. © Tokyo Convention & Visitors Bureau

Nippara-Kalksteinhöhle

Für alle, denen Bergsteigen und Wildwasser-Rafting etwas zu sportlich ist, haben wir zum Schluss noch einen Tipp: Eine Tour durch die Nippara-Kalksteinhöhle ist sowohl etwas für große als auch kleine Abenteurer und Abenteurerinnen. Die Höhle ist etwa 35 Minuten mit dem Bus vom Bahnhof Okutama entfernt und die Millionen Jahre alten Felsformationen werden im Hauptteil von bunten Lichtern beleuchtet, was die geheimnisvolle Atmosphäre unterstreicht. Besonders im Sommer bietet die 40-minütige Tour durch die Höhle eine angenehme Abwechslung, da es dort immer schön kühl ist. In einem Teil der Höhle kann man buddhistische Figuren und religiöse Objekte bewundern.

Innenansicht der Nippara-Kalksteinhöhle mit bunt angestrahlten Felswänden
Die Nippara-Kalksteinhöhle wird von innen bunt angestrahlt. © RERE0204 / photo-ac

Anfahrt

Okutama ist durch den JR-Bahnhof Okutama bestens an das Verkehrsnetz angebunden. Vom Stadtzentrum Tōkyō aus nehmen Sie am Bahnhof Shinjuku oder am Bahnhof Tōkyō die JR-Chuo-Linie (Richtung Nakano) und steigen am Bahnhof Tachikawa in die JR-Ome-Linie um, die direkt nach Okutama fährt. Wenn Sie zum Berg Mitake wollen, steigen Sie am besten schon am Bahnhof Mitake aus, ansonsten fahren Sie durch bis zum Bahnhof Okutama. Von Tōkyō aus brauchen Sie etwa zwei Stunden dorthin.

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