Japanische Gärten in Deutschland: Eine große Übersicht

Diana Casanova
Diana Casanova

Man muss nicht nach Japan fliegen, um die Schönheit und Harmonie traditioneller japanischer Gärten zu genießen: In Deutschland gibt es zahlreiche Orte, die die japanische Gartenkunst gekonnt und wunderschön in Szene setzen. Wir geben Ihnen eine umfangreiche Übersicht.

Der japanische Garten in Augsburg.
Japanische Gartenkunst in Deutschland hautnah erleben - z.B. im Botanischen Garten in Augsburg. © Foto: Norbert Liesz

Wenn es um die japanische Natur und das Harmonieempfinden der japanischen Gesellschaft geht, dann dauert es meist nicht lange, bis sie als perfektes Beispiel dafür genannt werden: tradionelle japanische Gärten, auf Japanisch auch nihon teien genannt. Im Laufe der Jahrhunderte haben sich verschiedene Stile japanischer Gärten herausgebildet und heutzutage unterscheidet man meist zwischen Steingärten (karesansui), Hügel- und Teichgärten (tsukiyama) und Teegärten (chaniwa).

In Deutschland gibt es zahlreiche japanische Gärten oder jene, die vom einzigartigen japanischen Stil inspiriert worden sind. Viele davon wurden im Rahmen deutsch-japanischer Freundschaften erschaffen, die bis heute Zeugnis wichtiger internationaler Beziehungen geworden sind. Auch sind sie oft Schauplatz vieler toller Events, Workshops und Feste zum Thema Japan. 
Im Folgenden finden Sie eine Liste japanischer Gärten in der Bundesrepublik Deutschland, die für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Sollte die Liste unvollständig oder inkorrekt sein, freuen wir uns über eine E-Mail ([email protected])!

Wir bedanken uns herzlich bei allen Partnern und Verantwortlichen für die Bereitstellung des Bildmaterials! (Achtung: Die Bilder dürfen ausschließlich und nur mit ausdrücklicher Zustimmung des jeweiligen Urhebers verwendet werden!)

japanischer garten vor wolkenkratzernJapanischer Garten: Ruhe, Ästhetik und SpiritualitätIn Japan und weltweit sind japanische Gärten eine beliebte Form der Landschaftsgestaltung. Doch kaum ein japanischer Garten gleicht dem ande...03.09.2019


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Kurpark

Ort: Bad Mergentheim (Webseite)

Der Kurpark in der baden-württembergischen Kleinstadt Bad Mergentheim bei Heilbronn zählt zu den 10 schönsten deutschen Parkanlagen und hat eine Fläche von über 134.000 m². Hier können Sie durch Rosen- und Kräutergärten wandern und mehrmals täglich von Musik begleitete Wasserspiele bewundern. Der exotische Japangarten verfügt über kleine illuminierte Wasserfälle und eine Bogenbrücke aus Granit.

Der Japanische Garten im Kurpark Bad Mergentheim
Der Japanische Garten im Kurpark Bad Mergentheim. © Carsten Müller

Japanischer Garten im Schloss Bonndorf

Ort: Bonndorf im Südschwarzwald (Webseite)

Auf einer Höhe von 850 m bietet der unterhalb des Schloss Bonndorf gelegene Erlebnisgarten  eine einmalige Anlage, die über einen japanischen Pavillon, in dem sich ein traditionelles Teehaus befindet, eine Schildkröteninsel und einen Meditationsgarten verfügt. In Japan heimische Pflanzen sowie ein rotes Torii-Tor am Eingang geben den Besuchern das Gefühl, ein Stück Japan in Deutschland zu erleben.

Japanischer Garten in Bonndorf
Der Japanische Garten in Bonndorf. © Touristinformation Bonndorf

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Japanischer Garten im Seepark

Ort: Freiburg im Breisgau (Webseite)

Der Freiburger Japangarten wurde vom japanischen Architekten Tokumoto Yoshinori entworfen und für die Stadt als Partnerschaftsgeschenk zusammen mit japanischen und deutschen Gärtnern 1990 angelegt. Die Elemente des Gartens stammen auch zahlreichen Orten Deutschlands, z.B. stammen die Kieselsteine aus dem Rhein und die Steinlaternen sind Originale aus Japan.


Japangarten im Zoologischen Stadtgarten

Ort: Karlsruhe (Webseite)

Der Karlsruher Japangarten wurde bereits 1913/14 im Stadtgarten angelegt und ist somit über 100 Jahre alt. Im Jahre 1927 erhielt er als Geschenk der Stadt Nagoya einen kleinen Shintō-Schrein und 1938 kam eine 13-stöckige Pagode hinzu. Im Rahmen der Bundesgartenschau 1967 wurde er als Höhepunkt der Veranstaltung um einen karesansui-Steingarten erweitert, der eine reduzierte Meerlandschaft mit interessanten Steinformationen darstellen soll, während der Rest des Gartens eine Miniaturlandschaft vom Gebirge zum Meer repräsentiert.


Japangarten im “Blühenden Barock”

Ort: Ludwigsburg (Webseite)

Die Parkanlage des “Blühenden Barock” nahm sich stets Anregungen fremder Kulturen für ihre Gartenkunst an und so wurde 1979 der Japangarten gegründet. Wenn man durch die Pforte in den Wandelgarten tritt, erscheint das Bild einer Gebirgslandschaft, durch die ein Fluss aus Kieselsteinen fließt. Die scheinbar zufällige Anordnung der Elemente ist Absicht und oftmals elementare Technik der japanischen Gartenkunst. Bäche mit Kaskaden und Wasserfällen begleiten die Besucher durch die saftig-grüne Landschaft.

Japanischer Garten im Blühenden Barock
Japanischer Garten im Blühenden Barock Ludwigsburg. © Marc Sansone

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Botanischer Garten

Ort: Augsburg (Webseite)

Der Botanische Garten in Augsburg wurde 1936 als Stadtgärtnerei gegründet und beherbergt heute über 3000 Pflanzenarten auf verschiedene Themengärten verteilt. Pro Jahr besuchen etwa 250.000 Menschen den Botanischen Garten in der bayerischen Stadt. Der japanische Garten verspricht in dieser aufregenden Vielfalt Ruhe und Entspannung.

Der Japanische Garten in Augsburg © Foto: Norbert Liesz
Der Japanische Garten in Augsburg © Foto: Norbert Liesz

Zwei-Drachen-Garten der Freundschaft

Ort: Furth im Wald (Webseite)

Der Zwei-Drachen-Garten der Freundschaft hat seinen Namen aufgrund seiner Hauptfiguren: zwei Drachen, einer aus der östlichen und der andere aus der westlichen Mythologie. Der Steingarten stellt symbolisch das Meer, Licht sowie Sonne und Mond dar und bietet einen Zufluchtsort des Friedens und der Naturverbundenheit.


Zengarten im Benediktushof

Ort: Holzkirchen (Webseite)

Der Benediktushof wurde 2003 von einem deutschen Zen-Meister gegründet und ist heute eines der größten europäischen Zentren für Meditation und Achtsamkeit. Unabhängig von Kultur und Religion können Menschen hier zur persönlichen Einkehr und Spiritualität zusammenkommen und entspannen. Der Zengarten im karesansui-Stil wurde 2009 eröffnet und von alten japanischen Klostergärten inspiriert. Hier gilt es nicht durch den Garten zu spazieren, sondern ihn zu betrachten – Höhepunkt ist der Wasserfall mit mächtigen Muschelkalksteinen.


Japanischer Garten im Westpark

Ort: München (Webseite)

Der Westpark in der bayerischen Landeshauptstadt wurde im Rahmen der Internationalen Gartenbauausstellung 1983 angelegt und ist etwa 60 Hektar groß. Der Japanische Garten war ein Geschenk der japanischen Partnerstadt Sapporo und vereint verschiedene Elemente japanischer Gartenkunst wie einen Teich mit Terasse und Steg, und einen Tee-Pavillon. Hier finden Sie japanische wie auch einheimische Pflanzenarten sowie aus Japan importierte Steinlaternen.

Steg im Japanischen Garten des Münchener Westparks. © Maximilian Dörrbecker/Wikipedia
Steg im Japanischen Garten des Münchener Westparks. © Maximilian Dörrbecker/Wikipedia

jtpa wolkenmeerJapan Travel Photographers Association: Nebelberge und WolkenmeereDas japanische Landschaftsbild ist von Bergen geprägt. Wenn diese sich in Nebel hüllen oder Wolkenmeere durchbrechen, wirkt die Natur um sie...30.10.2017

Japangarten im Nepal Himalaya Park

Ort: Wiesent (Webseite)

Der Nepal Himalaya Park in Wiesent bei Regensburg wurde im Rahmen der Expo 2000 in Hannover aufgebaut und gehörte damals zu den beliebtesten der Weltaustellung. 2003 wurde er in Wiesent wieder eröffnet. Heute gehören zum Pavillon zahlreiche Schau- und Sichtungsgärten und es gibt über 6200 verschiedene Pflanzenarten zu bewundern. Im Japangarten finden Gäste einen großen Bonsai-Baum und Kiesflächen nach traditionellem Vorbild sowie zahlreiche typisch japanische Pflanzen und einen imposanten Koi-Teich.


Japanischer Garten

Ort: Wolfratshausen

Die bayerische Kleinstadt südlich von München besitzt dank der Partnerschaft mit Iruma in der Präfektur Saitama ihren eigenen kleinen japanischen Garten. Er war ein Geschenk der japanischen Gemeinde zum 1000. Geburtstag von Wolfsratshausen. Der Garten dient als Ort der Ruhe und Reflektion, sowie als Zeichen der seit Jahrzehnten bestehenden Städtefreundschaft. Gegenüber befindet sich die Skulptur “Rêve d’un Monde Nouveau – Traum einer neuen Welt” des Künstlers Jean Escaffre, ebenfalls ein Geschenk der französischen Partnerstadt Barbezieux.

Japanischer Garten in Wolfratshausen
Der Japanische Garten in Wolfratshausen. © Stadt Wolfratshausen, Foto: HahnLittlefair communication

Japanischer Garten “Ōmi no Niwa”

Ort: Würzburg (Webseite)

Der “Ōmi no Niwa” wurde als Teil der Landesgartenschau 1990 angelegt und war ein Beitrag der Partnerstadt Otsu, eine große Stadt nahe des berühmten Biwa-Sees (Japans größter Binnensee) in der Präfektur Shiga. Der Garten ist nach der Präfektur benannt, deren früherer Name Ōmi war, denn er soll eine Miniaturlandschaft der Region um den Biwa-See darstellen. Im tsukiyama-Stil finden Besucher hier künstliche Hügel, Wälder und Wasserquellen, die innere Ruhe versprechen.

Japanischer Garten "Ômi no Niwa" in Würzburg
Der "Ōmi no Niwa" in Würzburg. © Stadt Würzburg/Gartenamt: G. Metzger

Japanischer Garten am Kranenkai

Ort: Würzburg (Webseite)

Der kleinere der zwei Würzburger Japangärten wurde vom berühmten Landschaftsarchitekten Nakane Shiro entworfen und ist ein Kiesgarten, der sich an Granitfindlingen aus dem Fichtelgebirge reiht. Er befindet sich am Rande des Biergartens “Am Alten Kranen” und lädt zwischen Magnolien und Zierkirschen zum Entspannen ein.


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Gärten der Welt (Webseite)

Der Name ist Programm: Auf einer Fläche von über 100 Hektar befinden sich hier 10 internationale Themengärten und neun Gartenkabinette, die zu einer kleinen Weltreise einladen. Der Japanische Garten ist ein Resultat der deutsch-japanischen Beziehungen zwischen Berlin und Tōkyō und verkörpert die Idee der Harmonie zwischen den beiden, was auch durch das Wasser als Leitmotiv (als zusammenfließende Kulturen) symbolisiert wird. Die Anlage ist in drei kleinere Gärten aufgeteilt, die jeweils für Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft stehen, mit einem Tee-Pavillon in der Mitte.

Der Japanische Garten in den Gärten der Welt in Berlin
Der Japanische Garten in den Berliner Gärten der Welt. © Konstantin Börner

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Japanischer Bonsai-Garten

Ort: Schwielowsee / OT Ferch (Webseite)

Nahe des Schwielowsees bei Potsdam befindet sich das Zentrum für japanische Kunst und Kultur des Landes Brandenburg, wo bereits seit 1979 Bonsai-Bäume gezüchtet werden. Der Bonsai-Garten soll ein Ausdruck der tiefen Freundschaft zwischen Deutschland und Japan sein, und dient als Schauplatz verschiedener japanischer Künste und Veranstaltungen, die die interkulturellen Beziehungen beider Länder würdigen und pflegen. Neben Bonsai-Seminaren und Meditationsabenden finden hier auch einige Feste wie z.B. ein Laternenfest statt. Im angrenzenden Teehaus kann man eine Tasse Tee und traditionelle japanische Süßigkeiten genießen.

Japanischer Bonsaigarten in Schielowsee
Der Japanische Bonsai-Garten in Schwielowsee / OT Ferch. © Katja Gragert

Bremen Banner

Botanika (Webseite)

Im Rhododendron-Park Bremen gelegen, zeigt die Botanika Flora aus der ganzen Welt und beherbergt im Übrigen die weltweit zweitgrößte Rhododendron-Sammlung. In den Asiatischen Landschaften darf ein Japangarten natürlich nicht fehlen: Umrahmt von Azaleen, Kamelien und Bambus führt der Garten mit seinen geharkten Steinflächen vorbei an einem Koi-Becken, deren Fütterung man zweimal täglich beiwohnen kann. Hier lernen Sie mehr über die Bedeutung der einzelnden Elemente einer Zen-Landschaft und tauchen in ein unvergleichliches Farbenmeer ein. 


Übersee-Museum (Webseite)

Das Museum für Völker-, Handels- und Naturkunde lädt dazu ein, ferne Kontinente und fremde Kulturen kennenzulernen. In der Dauerausstellung zum Thema Asien entdecken Besucher die vermeintlichen Gegensätze von Tradition und Moderne, die in asiatischen Ländern scheinbar so präsent sind. Der Weg führt von der Seidenstraße Shanghais und seiner futuristischen Architektur über nächtliche Landschaften des Regenwaldes, bis Sie am Ende den überdachten Japanischen Garten erreichen, der das “asiatische Lebensprinzip der Ruhe und Bewegung offenbart”.

Asienausstellung im Übersee-Museum Bremen
Der Japanische Garten des Bremer Übersee-Museums. © Übersee-Museum Bremen / Foto: Matthias Haase

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Planten un Blomen (Webseite)

Gelegen zwischen dem Congress Center Hamburg und der Hamburger Messe, wurde der Japanische Garten 1990 vom japanischen Architekten Araki Yoshikuni entworfen und er ist der größte seiner Art in ganz Europa. Im Mittelpunkt stehen ein kleiner See und ein rustikales Teehaus, in dem im Sommer traditionelle Teezeremonien, Workshops und andere Veranstaltungen abgehalten werden. Der Garten reiht sich unaufrdinglich in die ca. 47 Hektar große Parkanlage im Zentrum von Hamburg ein, die bereits Mitte des 19. Jahrhunderts angelegt und über die Jahre mehrmals umgestaltet wurde.

Japangarten im Hamburger Planten un Blomen
Japangarten im Hamburger Planten un Blomen. @ Foto: Berndt Andresen

Mecklenburg Vorpommern Banner

Deutsch-Japanischer Hain im Schloss Mitsuko

Ort: Thürkow (Webseite)

Das Schloss Mitsuko in Thürkow, ca. 45 km südöstlich von Rostock, ist ein Museum für japanische Kultur und zeitgenössische Kunst. Neben einer Bibliothek gibt es dort eine große Sammlung japanischer Textilien, Kunstwerke und Keramik. Im eigenen Teeraum finden auch regelmäßig traditionelle Teezeremonien statt. Hinter dem Schloss liegt der japanische Hain nach Vorbild des Shintōismus, in dem die Flora der Mecklenburgischen Schweiz und Japan miteinander verschmelzen, und der sogar ein Torii beherbergt. Auch hier finden mehrmals im Jahr verschiedene interessante Verstaltungen statt.

Deutsch-Japanischer Hain im Schloss Mitsuko
Der Deutsch-Japanische Hain im Schloss Mitsuko. © Schloss Mitsuko

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Japan-Garten im Park der Gärten

Ort: Bad Zwischenahn (Webseite)

In “Deutschlands größter Mustergartenanlage” bei Oldenburg finden Sie über 40 Mustergärten, durch die Sie entspannt flanieren und sich für Ihren heimischen Garten inspirieren lassen können. Der im Jahre 2000 angelegte Japan-Garten wird derzeit flächenmäßig erweitert (planmäßige Fertigstellung 2021) und besitzt einen schönen Pavillon mit Reetdach. Ein typischer geschwungener Weg aus Natursteinen führt Sie durch den Garten, vorbei an beeindruckenden Formgehölzen und Bodenmodellierungen. Auch die scheinbar wenigen Elemente des Gartens strahlen eine besondere innere Ruhe aus und sind zu jeder Jahreszeit ein echter Hingucker.

Der Japanische Garten in Bad Zwischenahn
Der Japan-Garten in Bad Zwischenahn. © Park der Gärten

Der Vulkan Sakurajima in der Bucht vor Kagoshima.Japans vielseitige natürliche LandschaftenDie japanische Natur ist in zahlreichen Kunstwerken verewigt – und übertrifft deren Schönheit oft sogar noch. In ihrer Ausdehnung von Nord n...16.05.2019

Japanischer Teegarten im Stadtpark

Ort: Hannover (Webseite)

Die Anfänge des Stadtparks in der niedersächsischen Landeshauptstadt reichen auf das Jahr 1913/14 zurück und er war Schauplatz der ersten deutschen Bundesgartenschau 1951. Er ist ein wertvolles Kulturgut und -denkmal der Stadt und beherbergt u.a. einen Rosengarten mit über 120 Rosensorten und Wasserspiele im Fontänengarten. 1996 wurde im Rahmen der engen Städtepartnerschaft zwischen Hannover und Hiroshima der Japanische Teegarten eingeweiht. Im Teehaus Senshin-Tei (“Pavillon der Reinigung des Geistes”) finden regelmäßig traditionelle Teezeremonien statt.


Japangarten im Kunstmuseum

Ort: Wolfsburg (Webseite)

Neben dem Museum für Ostasiatische Kunst in Köln besitzt auch das Kunstmuseum Wolfsburg einen eigenen Japangarten. Der 16 x 32 Meter große Skulpturenhof wurde 2007 vom Architekten des Museums selbst, Peter Schweger, als “Ort der Stille und der Kontemplation” entworfen. Der Garten ist überdacht und mit Bänken ausgestattet, auf denen sich Besucher ausruhen und das ästhetische Zusammenspiel des Kiesgartens, der Mauern und der minimalistischen Bepflanzung von japanischen Bambuspflanzen und Ahorn, inspiriert von traditionellen Zen-Gärten, auf sich wirken lassen können. 


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Japanischer Garten

Ort: Bielefeld (Webseite)

Dieser Garten ist dem ehemaligen Kaiserpaar Akihito und Michiko gewidmet, die 1993 die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel besucht haben, und ganz im Stil der Edo-Zeit (1603-1868) gehalten. Auf einer Fläche von über 1000 m² verzaubern Azaleen und Kirschbäume die Besucher zu jeder Jahreszeit, doch vor allem im Frühling und Herbst. Die Wegsequenzen sind dabei so geführt, dass der Blick des Besuchers auf besondere Elemente gelenkt und diese so akzentuiert werden.

Der japanische Garten in Bielefeld.
Der japanische Garten in Bielefeld. © Gesa Neuert / DJG Bielefeld e.V.

Freizeitpark Rheinaue

Ort: Bonn (Webseite)

Der Freizeitpark Rheinaue wurde im Rahmen der Bundesgartenschau 1979 gegründet und ist ein stark besuchtes Erholungsgebiet. Im Herzen Bonns bietet der Park auf 160 Hektar zahlreiche Möglichkeiten, sich mit seiner ganzen Familie zu entspannen. Der Japanische Garten war ein Beitrag der japanischen Regierung zur Gartenschau und gilt als beeindruckendes Zeugnis japanischer Gartenkunst. Er besitzt zwei Wasserfälle, einen kleinen See und eine 13-stöckige Pagode. Jedes Jahr zum Pfingstwochenende präsentiert das Bonsai-Team-Bonn eine Ausstellung der kleinen Bonsai-Bäume.


Westfalenpark

Ort: Dortmund (Webseite)

Der Vorläufer des Westfalenparks wurde bereits 1894 eröffnet und war schon mehrfach Zentrum deutscher Bundesgartenschauen. Auf rund 60 Hektar genießen Besucher wechselnde Rasen- und Wiesenflächen mit zahlreichen Gartenthemen, Teichanlagen und Spielflächen. So gibt es eine herrliche Heide-Landschaft, Rhododendronfelder, einen Rosenweg und einen Garten mit Ostasien-Thema.


Japanischer Garten im Nordpark

Ort: Düsseldorf (Webseite)

Der “Japanische Garten am Rhein” wurde 1975 fertiggestellt und der Stadt Düsseldorf von einem Verein, gebildet aus dort ansässigen japanischen Firmen und Mitgliedern der japanischen Gemeinde, als Zeichen der besonderen Verbundenheit geschenkt. In einer ruhigen Ecke des Nordparks können Besucher auf knapp 5000 m², vorbei an stilisierten Schiffsanlegestellen und japanischen Bäumen wie Fächerahorn, echte japanische Gartenkunst entdecken, die eigens für Düsseldorf entworfen wurde. Im tsukiyama-Stil säumen mehrere Steinlaternen die Wege des “Gartens der Besinnung”, wie er auch genannt wird und in dessen Zentrum ein Teich mit Farbkarpfen aus der Tempelstadt Nara die idyllische Atmosphäre abrundet.

Japanischer Garten im Düsseldorfer Nordpark
Japanischer Garten im Düsseldorfer Nordpark. © Landeshauptstadt Düsseldorf/Gartenamt

Shiraito-WasserfallJapan Travel Photographers Association: Japans WasserfälleDie japanischen Inseln sind von hohen Bergen durchzogen. Diesen und den Flüssen Japans entspringen zahlreiche Wasserfälle verschiedenster Fo...19.04.2019

Tempelgarten im EKŌ-Haus

Ort: Düsseldorf (Webseite)

Seit 1993 trägt das japanische Kulturzentrum EKŌ-Haus zu den deutsch-japanischen Beziehungen bei und ist Schauplatz zahlreicher Kulturveranstaltungen, buddhistischer Feste und Andachten, Aufführungen, Seminare und Workshops in Düsseldorf, wo eine besonders große japanische Gemeinde zu Hause ist. Zum EKŌ-Haus gehören ein buddhistischer Tempel, ein japanischer Garten und ein Haus im traditionellen Baustil mit eigenem Teeraum, die Besucher besichtigen können. Wenn Sie sich ein anschauliches Bild der japanischen Kultur in Deutschland machen wollen, sind Sie hier genau richtig. An ausgewählten Terminen werden Führungen durch die Anlage angeboten.

EKO-Haus in Düsseldorf
Das EKŌ-Haus der japanischen Kultur in Düsseldorf. © Düsseldorf Tourismus GmbH - Foto: U. Otte

Innengarten im Museum für Ostasiatische Kunst

Ort: Köln (Webseite)

Als “Bekenntnis zu einem aufgeklärten Dialog mit der Welt” wurde das Museum für Ostasiatische Kunst 1913 eröffnet und wagte 1977 nach den verheerenden Folgen des Ersten und Zweiten Weltkrieges einen Neuanfang. Sein Ziel ist es, den Besuchern die faszinierende Welt ostasiatischer Kunst näherzubringen und neue Denkanstöße zu liefern. Sammlungen japanischer und buddhistischer Malereien und Holzschnitte, koreanischer Keramik oder chinesischer Kalligraphie werden hier in verschiedenen Ausstellungen präsentiert. Den Innengarten des Museums ziert ein traditioneller Steingarten.


Japanischer Garten

Ort: Leverkusen (Webseite)

Als der Unternehmer Carl Duisberg 1926 im Rahmen einer Weltreise Japan besuchte, war er von der Gartenkunst vor Ort so begeistert, dass er sie sich in seine eigene Villa holte. Im Laufe der Jahre entstand dort eine 15.000 m² große Gartenlandschaft, die heute als “Oase der Stille und Schönheit” die Besucher das ganze Jahr über fasziniert. Sie verfügt ebenfalls über ein Teehaus und zahlreiche Elemente traditioneller japanischer Gärten.

Japanischer Garten in Leverkusen.
Japanischer Garten in Leverkusen. © Stadt Leverkusen

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Japanischer Garten

Ort: Kaiserslautern (Webseite)

Der Japanische Garten wurde im Jahre 2000 in Zusamenarbeit mit der Partnerstadt Bunkyō-ku (ein Stadtteil von Tōkyō) mit der Idee eröffnet, durch authentische Gartenkunst die japanische Kultur in der Region zu fördern und bekannter zu machen. Er zählt zu den schönsten Anlagen dieser Art in ganz Europa und wird stetig erweitert. Hier finden Sie typische Elemente der japanischen Gartenstile, wie Wasserfälle und kleine Seen, ein Teehaus oder Steinlaternen und -wege, die sich in ein einzigartiges Raumkonzept fügen. Der Steingarten nahm sich den berühmten Ryōanji-Tempel in Kyōto zum Vorbild und ist im klassichen karesansui-Stil gehalten. Am höchsten Punkt des Gartens findet sich der tsukiyama-Berggarten, der die Hochgebirgsregion Japans darstellen soll und durch Pflanzen wie Rhododrendron und Azaleen ergänzt wird. Im Laufe des Jahres finden weiterhin zahlreiche kulturelle Veranstaltungen wie ein Kirschblütenfest, Tee-Workshops und Cosplay-Events statt.

Japanischer Garten Kaiserslautern
Der Japanische Garten in Kaiserslautern. © Japanischer Garten Kaiserslautern e.V.

U Raku En-Garten

Ort: Trier (Webseite)

Im Rahmen des Landesgartenschau 2004 wurde der Japanische Garten, angestoßen von der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Trier, angelegt. “U Raku En” bedeutet übersetzt etwa: “Eine Heimstatt für Jedermann, um Erholung und Muße zu finden” und als Garten ist er eine wahre Besonderheit, denn er vereint harmonisch Elemente dreier japanischer Gartenbaustile – die eines Stein-, eines Tee- und eines Wandelgartens. An japanische Küsten erinnernde Inseln aus Steinen oder Wasserbecken unter japanischen Ahornbäumen verbinden traditionelle und moderne Elemente der japanischen Handwerkskunst miteinander.

Japanischer Garten U Raku En in Trier
Der U Raku En in Trier. © DJG Trier e.V.

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Japanischer Garten im Schlosspark Moritzburg

Ort: Zeitz (Webseite)

1930 suchte eine Schule in Tosu (Präfektur Saga) einen Konzertflügel, fündig wurde sie in einem Stück eines Zeitzer Klavierbauers. Während des 2. Weltkrieges spielten Kamikaze-Piloten auf ihr Beethovens Mondscheinsonate, bevor sie zu ihrer letzten Mission aufbrachen. Als das Klavier in den 90er-Jahren schließlich entsorgt werden sollte, sorgte eine Lehrerin für eine Restaurierung, indem sie auf seine bedeutsame Geschichte hinwies. Tosu nahm daraufhin Kontakt mit dem zwischen Gera und Leipzig liegenden Zeitz auf und seitdem findet ein reger Kulturaustausch zwischen den beiden Städten statt. Der 1.200 Quadratmeter große Japanische Garten entstand im Rahmen der Landesgartenschau 2004 als gemeinsames Projekt und wurde nach dem Vorbild des Kōmyōzenji-Tempel in Dazaifu (Präfektur Fukuoka) angelegt. In den letzten Jahren erfreut sich der Garten auch als Ort für Trauungen einer großen Beliebtheit.

Japanischer Garten im Schlosspark Zeitz
Der Japanische Garten im Schlosspark Zeitz. © Rene Weimer

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Japanischer Garten “Kōfuku no Niwa”

Ort: Bad Langensalza (Webseite)

Der “Garten der Glückseligkeit” fasziniert mit einer harmonischen Teichlandschaft und typisch japanischen Pflanzenarten. Hier genießen Sie sanft plätschernde Wasserfälle, verweilen am Platz der heiligen Bäume oder entdecken die Inseln der Glückseligkeit. In der Bonsaiausstellung erwarten Sie über 1000 Jahre Baumgeschichte. Im Pflanzenpavillon können Sie einer japanischen Teezeremonie beiwohnen und im Frühling und Herbst, wenn die Kirsch- und Ahornbäume ihre jeweilige Farbenpracht zeigen, ist der Garten mit seinem Bambushain ein Tor zur Japans Gartenkunst. Darüber hinaus finden hier Feste wie das Kirschblütenfest im April oder das Tanabata-Fest im Juli statt.

Japanischer Garten in Bad Langensalza
Japanischer Garten in Bad Langensalza. © Silvester Goldau

Kirschblüte im japanischen Garten in Hasselt.Kirschblüten und Kultur: der japanische Garten in HasseltEin Stück Japan im Herzen Europas: Der weitläufige japanische Garten im belgischen Hasselt lockt mit japanischer Landschaftsarchitektur und...07.04.2019

Japanischer Fels- und Wassergarten im egapark

Ort: Erfurt (Webseite)

Der egapark gehört zu den schönsten und größten Blumen- und Gartenparks Deutschlands. Zahlreiche Themengärten ermöglichen es den Besuchern, verschiedene Arten von Gartenkunst zu bestaunen. Der Japanische Fels- und Wassergarten vereint die Schönheit künstlicher Elemente und natürlicher Flora.


Japanischer Garten

Ort: Leinefelde-Worbis (Webseite)

Der Japanische Garten in Leinefelde-Worbis südöstlich von Göttingen gilt als Sinnbild der Freundschaft mit der Partnerstadt Kanegasaki in der Präfektur Iwate, die seit 2002 besteht. Der Garten liegt im Hofcarree der Plattenbausiedlung als “Symbol des naturnahen und architektonischen Städteumbaus”. Ein kleiner Teich und Pavillon laden zum Ausruhen ein und zum Genuss der idyllischen Anordnung von Steinen, Pflanzen und Wasser.

Japanischer Garten in Leinefelde-Worbis
Japanischer Garten in Leinefelde-Worbis. © Stadt Leinefelde-Worbis

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