NEWS I Ausgrabungen enthüllen Spuren der Yayoi-Zeit

Ausgrabungsteam entdeckt Yayoi-Gräber in Ibaraki +++ Grabstätte mit 140 Gräbern eine der größten Japans +++ Überreste deuten auf Existenz einer großen Siedlung hin

Bei Ausgrabungen stießen Forscher auf Überreste einer antiken Grabstätte, teilte das Osaka Center For Cultural Heritage (OCCH) am 26. Januar 2017 mit. Die Ausgrabungen fanden seit Juni 2016 an den Fundstätten Koori und Heka in Ibaraki statt.

Die von Gräben umgebenen Grabkammern sind typisch für die Yayoi-Zeit. (c) Osaka Center for Cultural Heritage / Ausschnitt Pressemeldung

Die Grabstätte mit etwa 140 Gräbern, die vermutlich aus der Yayoi-Periode (300 v. Chr. – 300 n. Chr.) stammt, zählt zu einer der größten, die bisher in Japan entdeckt wurde, so der Yayoi-Experte Fukunaga Shinya, der an der Universität Ōsaka Archäologie lehrt.

Unterschiedliche Größen der einzelnen Gräber deuteten auf den Beginn einer gesellschaftlichen Hierarchie hin, teilte Fukunaga japanischen Medien mit.

Neben der Grabstätte wurden ebenfalls strukturelle Überreste von Bauten, eine Tonpuppe, Schmuckornamente und menschliche Knochenüberreste entdeckt.

Das OCCH geht davon aus, dass sich im Gebiet des heute nördlichen Ōsaka in der mittleren bis späten Yayoi-Zeit ein größeres Dorf befunden haben könnte. Es handele sich um den ersten Fund der Yayoi-Zeit in der Präfektur Ōsaka, so die Pressemeldung der OCCH.

[Video] Aufnahmen der Fundstätte in der japanischen Berichterstattung

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