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Glamping in Japan: Luxus unter freiem Himmel

Diana Casanova
Diana Casanova

Besonders in der Corona-Pandemie gewann das Camping als alternative Urlaubsform ohne Menschenmassen neue Aufmerksamkeit. Wer sich in die Stille der Natur zurückziehen möchte, ohne an Komfort einbüßen zu müssen, für den ist Glamping vielleicht genau das Richtige. Auch in Japan entdecken viele Reisende und Hoteliers den Luxus-Trend für sich.

Hoshinoya Fuji
Das HOSHINOYA Fuji gehört zu den ersten Glamping-Resorts Japans. © Hoshino Resorts

Manchmal tut es gut, dem hektischen Alltag zu entfliehen und die Zeit in der Natur zu verbringen, um zur Ruhe zu kommen. Ein Camping-Urlaub ist dafür vielleicht genau das Richtige. Viele wissen die Flexibilität sowie die Ausflugsmöglichkeiten und Aktivitäten, die sich beim Camping eröffnen, zu schätzen. Auch in Japan erlangt diese Urlaubsform immer mehr Aufmerksamkeit, denn sie bietet auch eine gute und vergleichsweise günstige Gelegenheit, die reichen Naturlandschaften zu erkunden.

2020 schaffte es der Begriff „Solo-Camping“ in die Top 10 der japanischen „Schlagwörter des Jahres“, was insbesondere zahlreichen Vloggern, die sich in der Hochphase der Corona-Pandemie allein in die Natur wagten und ihre Zuschauer:innen auf eine puristische, geradezu meditative Reise mitnahmen, zu verdanken ist. Doch ist das klassische Camping nicht für jeden etwas: Man muss unter anderem eine eigene, oftmals teure Ausrüstung mitbringen und auf viele Annehmlichkeiten verzichten.

Camping
© Photo AC /FineGraphics

Was ist Glamping?

Seit Mitte der 2000er erfreut sich das Glamping einer immer größerer werdenden Beliebtheit. Das Kofferwort aus den englischen Begriffen glamourous und camping bedeutet so viel wie „luxuriöses Camping“ und ermöglicht einen Urlaub im Freien, ohne die Notwendigkeit eigener Camping-Utensilien. Stattdessen wird in bequemen, oftmals außergewöhnlichen Unterkünften übernachtet. Das können Luxus-Zelte oder Wohnmobile mit Designer-Ausstattung, ästhetische Tiny Houses oder unkonventionelle Baumhäuser sein – sie alle eint ein besonderes Gefühl der Freiheit und Naturverbundenheit. Im Zuge der Pandemie erfuhr dieser Luxus-Trend einen weltweiten Boom, als sich Reisende nach einem sicheren Natururlaub sehnten, der dennoch hohen Komfort versprach.

Zahlreiche Hoteliers in Japan, vor allem in Resorts und Nationalparks, haben das Potenzial des Glamping erkannt und machen sich die einzigartigen Naturlandschaften des Landes zunutze. Viele Einrichtungen bieten nicht nur innovative Unterkünfte, sondern auch Freizeitangebote wie BBQ mit saisonalen Zutaten, Ausflüge und vielfältige Outdoor-Aktivitäten. Die japanische omotenashi-Gastfreundlichkeit eines Luxushotels wird hier kombiniert mit der Gemütlichkeit eines Ferienhäuschens im Wald.

FujiDie 5 besten Orte, um den Massen in Tōkyō zu entgehenAuch wenn ein Besuch in Japans Hauptstadt ein Muss während jeder Japanreise ist, so können die schier endlosen Menschenmassen durchaus anstr...27.09.2021

Glamping in Japan: 4 Einrichtungen vorgestellt

HOSHINOYA Fuji

Das HOSHINOYA Fuji in der Präfektur Yamanashi war Japans erstes Glamping Resort und liegt eine ca. 90-minütige Autofahrt von Tōkyō entfernt. Aus dem riesigen Fenster der minimalistisch, aber gleichzeitig elegant eingerichteten Betonhütten, die scheinbar direkt aus dem Berghang ragen, offenbart sich ein pittoresker Blick auf den Kawaguchi-See und den majestätischen Berg Fuji. Angeboten werden u. a. Food-Workshops, bei denen man verschiedene saisonale Zutaten selbst räuchern kann, sowie Kanu-, Fahrrad- und Wandertouren. 

Hoshinoya Fuji
© Hoshino Resorts

PICA Fujiyama

In wahlweise gemütlichen Holzhütten oder kuppelförmigen Zelten verbringen Gäste die Nächte vor der Kulisse des heiligen Fuji, umgeben von den dichten Wäldern Yamanashis. Das PICA Fujiyama befindet sich ebenfalls in der Nähe des idyllischen Kawaguchi-Sees sowie des großen Vergnügungsparks FUJI-Q Highland. Wer den Aufenthalt etwas flexibler gestalten möchte, kann sich mit eigener oder vor Ort gemieteter Zeltausrüstung auf dem hauseigenen Campingplatz niederlassen – überdachte Grillecken inklusive.

PICA Fujiyama
© PICA Fujiyama

GLAMPROOK Shimanami

Gelegen auf der winzigen Insel Umashima vor der Stadt Imabari (Präfektur Ehime), direkt unter der eindrucksvollen Kurushima-Brücke, nächtigt man im GLAMPROOK Shimanami mit Blick auf die Gewässer des Seto-Binnenmeers und die Radstrecke Shimanami Kaidō. Die kokonartigen Zelte mit dem passenden Namen „Cocoon House“ verfügen über geräumige Doppelbetten sowie ein behagliches „Outdoor-Wohnzimmer“. Im Zimmerpreis inklusive sind u. a. Halbpension, private Bootstouren, ein exklusives Spa und eine Führung über die Kurushima-Brücke.

GLAMPROOK Shimanami
© GLAMPROOK Shimanami

INN THE PARK Numazu

Aufgehängt zwischen Bäumen schwebend, können Gäste in den ca. 7 bis 11 m² großen „Kugelzelten“ mit Stil übernachten. Wer lieber am Boden bleibt, kann sich alternativ für kuschelige Holzhütten entscheiden. Das moderne Glamping Resort und Hotel INN THE PARK befindet sich im Norden der Hafenstadt Numazu (Präfektur Shizuoka), mitten in einem ruhigen Waldstück, das Teil eines weitläufigen Parks ist. Neben Feinschmeckermenüs und Cafés werden verschiedene Aktivitäten wie Wanderausflüge, Massagen und Workshops geboten.

INN THE PARK Numazu
© 阪野貴也

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