Gauck Japan
Bundespräsident Joachim Gauck besucht Nagasaki. ©Dirk Vorderstraße, Creative Commons 2.0

EILMELDUNG | Bundespräsident Gauck besucht Nagasaki

Hannah Janz

Gauck besucht vom 14. bis 18. November Japan. Nagasaki, das 1945 durch eine Atombombe zerstört wurde, steht auch auf der Terminliste.

Lesen Sie HIER unseren Follow-up-Artikel vom 15. November 2016 über Gaucks Staatsbesuch in Japan.

 

Bundespräsident Joachim Gauck wird gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt vom 14. bis 18. November Japan besuchen. Wie die Deutsche Botschaft in Tōkyō berichtet, steht neben Treffen mit wichtigen politischen und gesellschaftlichen Vertretern auch ein Besuch in Nagasaki an. Dort wird Gauck das Atombombenmuseum und den Friedenspark besichtigen.

US-Präsident Barack Obama hatte am 15. August diesen Jahres bereits Hiroshima besucht, um an der Gedenkveranstaltung zum Jahrestag des Atombombenabwurfes auf die Stadt teilzunehmen. Es handelte sich um die erste Teilnahme eines amtierenden US-Präsidenten an dieser Veranstaltung.

Barack Obamas Besuch sorgte dafür, dass in diesem Jahr weitere wichtige Politiker die Gedenkstätten in Hiroshima und Nagasaki besuchten. So machten bereits Walentina Matwijenko, die Vorsitzende des russischen Föderationsrats, sowie der kasachische Präsident Nursultan Nasarbajew ihre offizielle Aufwartung. Bundespräsident Gauck, der im Februar 2017 aus dem Amt scheidet, wird nun der nächste hochkarätige Gast.

Zuvor hatten die deutschen Bundespräsidenten Gustav Heinemann 1970 und Richard von Weizsäcker im Februar 1989 und im November 1990 Hiroshima besucht.

Joachim Gauck nimmt in Japan zudem weitere wichtige Termine wahr. Treffen mit Kaiser Akihito und dessen Gattin Kaiserin Michiko, mit Premierminister Abe Shinzō und Parlamentsabgeordneten sowie mit Wirtschaftsvertretern sind geplant. In Kyōto wird Gauck bei der Verleihung des Philipp Franz von Siebold-Preises für japanische Wissenschaftler der Alexander von Humboldt-Stiftung anwesend sein.

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