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Japanische Hausmittel aus Omas Küche

JAPANDIGEST
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Welches Geheimnis steckt hinter der hohen Lebenserwartung in Japan? Dort werden innovative Rezepte, die traditionelles Wissen und Erfahrung kombinieren, „Omas Geheimrezepte“ genannt. Hier finden Sie drei solcher typisch japanischen Hausmittel.

Ume

Mit der richtigen Ernährung Erkältungen abwehren

Was machen Sie, wenn Sie sich eine Erkältung einfangen? Diese seit jeher weitergegebenen Rezepte stecken voller Weisheit und Gaben der Natur.

Zu Beginn einer Erkältung: Kuzu-yu (für 1 Tasse)

Die Kuzu ist ein natürliches japanisches Heilmittel. In heißem Wasser tut das Wurzelmehl zu Beginn einer Erkältung gut.

Zutaten:

  • 20 g Kuzu-Mehl
  • 200 ml Wasser
  • Honig oder Zucker nach Belieben

Zubereitung:

  1. Wasser und Mehl in einer Schüssel vermengen und in einen Topf geben.
  2. Auf niedriger Flamme langsam erhitzen, dabei mit einem Holzlöffel umrühren.
  3. Wenn die Mischung sämig wird und ihre Farbe verliert, Zucker oder Honig hinzufügen.
Kuzu

Gegen einen brennenden Hals: Ume-yu (für 1 Tasse)

Gebraten und in heißem Wasser wirkt die japanische Pflaume Ume entzündungshemmend und schmerzlindernd.

Zutaten:

  • 2 Stück Umeboshi
  • 200 ml Wasser

Zubereitung:

  1. Die Umeboshi bei niedriger Hitze und unter Wenden 8 Minuten in einer Pfanne anbraten.
  2. In eine Tasse mit heißem Wasser geben, Fruchtfleisch zerdrücken.
  3. Heißes Wasser gleichzeitig mit der zerdrückten Pflaume trinken.
Ume

Fiebersenkend und schweißtreibend: Daikon-yu (für 1 Portion)

Geriebener Rettich wirkt in einer Tasse grünem Bancha-Tee schweißtreibend und fiebersenkend. *Nicht bei Herzkrankheiten geeignet.

Zutaten:

  • 3 EL geriebener Rettich
  • 1 EL geriebener Ingwer
  • 400 ml Bancha
  • 1 EL Sojasauce

Zubereitung:

  1. Rettich und Ingwer reiben und mit der Sojasauce vermengen.
  2. In eine Tasse geben und mit heißem Tee aufgießen.

* Für plötzlich auftretendes Fieber 400 ml auf einmal trinken. Ansonsten 200 ml pro Tag. Hilft auch bei Kater und Magenverstimmung.

Daikon

Japanische Hausmittel: Essen als “Medizin”

In Japan weiß man: Natürliche Wirkstoffe sind fundamental bei der Prävention von Krankheiten sowie einer schnellen Genesung. Diese Zutaten unterstützen die körperliche Gesundheit.

Darf in der japanischen Küche nicht fehlen: Alge

Ob in der Misosuppe oder anderen Gerichten: Algen enthalten gesunde, fettarme Ballaststoffe. Insbesondere Sorten wie Wakame unterstützen mit ihren Kohlenhydraten körpereigene Heilungsprozesse.

Wakame

Roh essbares Knollengemüse: Jamswurzel

Die Jamswurzel enthält einige Inhaltsstoffe, die die Schleimhäute befeuchten und schützen. Sie regt den Stoffwechsel und die Verdauung an und entlastet den Magen. Nicht für Allergiker empfohlen.

Jamswurzel

Für guten Blutfluss: Nattō

Die Sojabohne wird mit dem Nattō-Bazillus fermentiert, dabei entsteht Nattō-Kinase: Der Nährstoff löst Blutgerinnsel auf und sorgt für guten Blutfluss. Nattō wirkt präventiv gegen Arteriosklerose und Schlaganfall.

Natto

Dieser Artikel wurde für die April 2019-Ausgabe des JAPANDIGEST von Kei Okishima verfasst und für die Veröffentlichung auf der Website nachbearbeitet.

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