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Rāmen-Landkarte Japans

Sina Arauner
Sina Arauner

Schon längst ist nicht mehr nur Sushi das internationale Symbol für die japanische Küche. In Japan gilt Rāmen als Fast Food, genießt aber dennoch hohes Ansehen. Viele Regionen sind stolz auf ihre lokalen Varianten.

Die Brühe: heiß und würzig. Die Nudeln: gelb, gelockt und bissfest. Die Einlagen: so vielfältig wie die japanische Küche selbst. Die Nudelsuppe Rāmen mag zwar ursprünglich aus China stammen, doch sie zählt seit ihrem Bekanntwerden in Japan während der Meiji-Zeit zu den beliebtesten Gerichten in Japan. Auch in Deutschland ist es keine Seltenheit mehr, mittags und abends langen Schlangen vor Rāmen-Restaurants zu begegnen. Diese sprießen nur so aus dem Boden und überzeugen mit innovativen Kreationen und altbewährten Klassikern. Über die regionalen japanischen Schöpfungen des beliebten Nudelgerichts gibt unsere Rāmen-Landkarte Auskunft.

Eine Schüssel RamenVier Mal Rāmen: Mit Brühen und Beilagen zur perfekten NudelsuppeDie japanischen Nudelsuppen Rāmen stammen ursprünglich aus China, sind inzwischen aber ein fester Bestandteil der japanischen Küche. Die ver...08.12.2016

Regionale Rāmen-Spezialitäten:

1. Sapporo-Rāmen: Miso-Paste, Ingwer und Knoblauch werden mit Schweinebrühe vermengt. Dazu passen Mais, Butter und feste Nudeln.

Sapporo Ramen

2. Kitakata-Rāmen: Brühe aus Sojasauce, Sardinen und Schweineknochen. Die Nudeln sind dick und weich; dazu chāshū und memma.

Kitakata Ramen

3. Tōkyō-Rāmen: Fischbrühe auf Sojasaucenbasis mit mitteldicken, welligen Nudeln; gilt landesweit als Standard für shōyu-Rāmen.

4. Nagoya „Taiwan“ Rāmen: Sojasaucen-Brühe mit pikantem Schweinehack und Knoblauch-Schnittlauch; inspiriert von der taiwanesischen Danzai-Nudelsuppe.

Nagoya Ramen
© NAGOYA CONVENTION & VISITORS BUREAU

5. Wakayama-Rāmen: Tonkotsu-shōyu-Rāmen mit dünnen, geraden Nudeln; dazu eine Einlage aus Frühlingszwiebeln und weiß-pinkem naruto.

Wakayama Ramen
© 写真提供:公益社団法人和歌山県観光連盟

6. Onomichi-Rāmen: Shōyu-Basis mit frischer Fischbrühe aus der Seto-Inlandsee; dazu dünne, feste Nudeln, Frühlingszwiebeln und oft Schweineschmalz.

Onomichi Ramen
© 尾道観光協会

7. Tokushima-Rāmen: Dünne, weiche Nudeln in tonkotsu-Brühe mit dunkler Sojasauce; dazu Sprossen und manchmal ein rohes Ei.

Tokushima Ramen

8. Hakata-Rāmen: Ursprüngliches tonkotsu-Rāmen mit dünnen, bissfesten Nudeln; beliebt mit Knoblauch, eingelegtem Ingwer und chāshū.

Hakata Ramen
© 提供:福岡市

9. Okinawa-Soba: Dicke, Udon ähnelnde Nudeln in Schweinebrühe mit Bonitoflocken und Seetang; dazu naruto und Schweinefleisch.

Okinawa Soba
© Okinawa Convention & Visitors Bureau

Dieser Artikel wurde für die Juli 2018-Ausgabe des JAPANDIGEST verfasst und für die Veröffentlichung auf der Website nachbearbeitet. 

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