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Ein Spieler testet die Play Station VR ©Exile on Ontario St, flickr/Größe angepasst

13. Oktober 2016 – Sony bringt Play Station VR auf den Markt

Seit dem 13. Oktober 2016 ist in 42 Ländern in Asien, Nordamerika und Europa die Play Station VR, ein Virtual Reality-Headset, auf dem Markt. Kompatibel mit den Konsolen Play Station 4 und der am 10. November erscheinenden Play Station 4 Pro, ist die Play Station VR aufgrund der hohen Vorbestellungszahlen aktuell online bereits ausverkauft (Stand 13.10.2016). Der Verkaufspreis in Deutschland liegt derzeit bei 400 €.

Für Morita Atsushi, Präsident von Sony Interactive Entertainment Japan Asia, sei die Play Station VR die größte Erfindung für Zuschauer-Haushalte seit dem Fernseher. Sie erfülle den Traum der Spieler, selbst in die Welt des Spieles transferiert zu werden und dieses hautnah zu erleben. Morita wies außerdem auf die vielseitigen Verwendungszwecke hin, im Betrieb, im Gesundheitswesen, aber auch in der Kunst und im Ingenieurswesen.

Sony zufolge sind weltweit mehr als 40 Millionen Play Station 4-Konsolen verkauft worden. Die neue Spielerfahrung mit 360-Grad-Blickfeld bietet für treue Fans populärer Spiele wie “Final Fantasy” und “Resident Evil” eine ganz neue Art des Spielens.

Wie funktioniert die Play Station VR?

Wie ein Headset sitzt das Gerät auf dem Kopf der Spieler. Eine Kamera erfasst die Bewegungen von Kopf und teilweise auch Körper, und überträgt diese auf die virtuelle Spielfigur. Durch zwei sogenannte Move-Bewegungs-Controller werden auch Armbewegungen virtuell im Spiel umgesetzt. Die meisten Spiele können auch durch die bisher gängigen Gamepads gesteuert werden. Derzeit sind auf dem deutschen Markt rund 30 Spiele für die Play Station VR verfügbar, bis Ende des Jahres soll diese Zahl auf 50 erhöht werden. Bisher müssen sowohl die Kamera als auch die Move-Bewegungs-Controller separat gekauft werden.

2016 wurden bereits andere Virtual Reality-Geräte auf den Markt gebracht, wie zum Beispiel Oculus Rift und HTC Vive. Für diese beiden wird ein leistungsstarker PC benötigt, weshalb der Eintritt eines großen Konsolen-Herstellers wie Sony in die Welt der virtuellen Realität eine neue Entwicklung für den Markt bedeutet. Eine Schätzung des Finanzdienstleistungskonzerns Nomura Securities rechnet mit einem Marktwachstum für Virtual Reality-Geräte auf etwa 9 Milliarden Euro bis zum Jahr 2020.

Play Station VR: Ein erster Eindruck (www.giga.de)

 

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