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#KimOhNo: Kim Kardashian West ändert Namen der Shapewear-Kollektion „Kimono“

Sina Arauner
Sina Arauner

Für den Namen „Kimono“ ihrer neuen Shapewear-Kollektion erntete Reality-TV-Star und Unternehmerin Kim Kardashian West in den vergangenen Tagen viel Kritik. Selbst der Bürgermeister von Kyōto schaltete sich ein. Nun gab Kardashian West bekannt, den Namen der Marke zu ändern.

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In einer Reihe von Posts auf Instagram und Twitter, verkündete Kim Kardashian West am 1. Juli 2019 ihre geplante Shapewear-Kollektion nun doch nicht unter dem Namen Kimono zu veröffentlichen. Die Ankündigung folgte einem medialen Aufschrei aus Japan und weltweit, der Kardashian West der kulturellen Aneignung und der Respektlosigkeit der japanischen Kultur gegenüber bezichtigte.

 

 
 
 
 
 
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Being an entrepreneur and my own boss has been one of the most rewarding challenges I’ve been blessed with in my life. What’s made it possible for me after all of these years has been the direct line of communication with my fans and the public. I am always listening, learning and growing – I so appreciate the passion and varied perspectives that people bring to me. When I announced the name of my shapewear line, I did so with the best intentions in mind. My brands and products are built with inclusivity and diversity at their core and after careful thought and consideration, I will be launching my Solutionwear brand under a new name. I will be in touch soon. Thank you for your understanding and support always.

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Neben Beiträgen in den sozialen Netzwerken und Petitionen zur Änderung des Markennamens, sprach sich auch der Bürgermeister von Kyōto, Kadokawa Daisaku, in einem offenen Brief an Kardashian West gegen Kimono als Markenzeichen aus. Darin erklärte er die kulturelle, historische und zeremonielle Bedeutung des Kimonos für die japanische Bevölkerung und die Welt und drückte seine Ablehnung der Monopolisierung des Begriffs aus.

Kimono als eingetragenes Markenzeichen

Trotz der Entscheidung Kardashian Wests, den Begriff Kimono nicht als Namen zu verwenden, bleibt noch ganz offiziell die Frage der ausstehenden Markenzeichen zu klären. Wie Reuters am 2. Juli berichtet, plane der japanische Wirtschaftsminister Sekō Hiroshige, am 9. Juli eine Delegation japanischer Patentsachbearbeiter in die USA zu schicken, um vor Ort über die Thematik zu diskutieren. Kardashian West hatte insgesamt acht Variationen des Markennamens und -designs beantragt. In einem Statement der New York Times gegenüber drückte die Unternehmerin aus, der Eintrag als Markenzeichen schütze ihre Rechte, das Wort für ihr Unternehmen zu verwenden, schließe jedoch niemanden davon aus, es für die Herstellung oder als Referenz des traditionellen Gewands zu nutzen.

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