


Im Rahmen der Sonderausstellung “Männer machen Mode” präsentiert das Museum für Lackkunst derzeit über 100 inrō aus eigenem Bestand.
Bei den kleinen Stapelkästchen aus Lack handelt es sich um praktische Accessoires, die Männer gehobener Schichten während der Edo-Zeit am Gürtel ihres Kimonos trugen. Sie dienten als Behältnis für Siegelzubehör und Medizin, waren aber auch ein Statussymbol, das Kennerschaft symbolisierte.
Besuchern der Ausstellung wird die unendliche Gestaltungsvielfalt der kunstvoll dekorierten Lackaccessoires nahegebracht.
Das Museum für Lackarbeiten hat von mittwochs bis sonntags zwischen 12 und 18 Uhr geöffnet, dienstags sogar bis 20 Uhr.