Top 5 Sehenswürdigkeiten auf Yakushima

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Das UNESCO Weltnaturerbe Yakushima ist bekannt für seine uralten Bäume und moosbedeckten Waldlandschaften. All About Japan stellt euch die fünf schönsten Sehenswürdigkeiten auf der Insel vor.

Yakushima Waldlandschaft

Auf Yakushima scheint die Zeit still zu stehen, auf ewig eingehüllt in Nebel und umgeben von zerklüfteten, mit Moos bedeckten Steinen und turmhohen, alten Bäumen.
Diese mysteriöse, kaum bewohnte Insel, die sogar für Miyazaki Hayaos „Prinzessin Mononoke“ als Inspiration diente, ist nur eine kurze Überfahrt mit der Fähre vom südlichsten Punkt Kyūshūs entfernt, für jene die ein Abenteuer an abgelegenen Orten suchen.

Yakushima viewWandern auf Yakushima: Insel der tausendjährigen MoosbäumeWussten Sie, dass Japan einen urzeitlichen Regenwald beheimatet? Seit 1993 zählt die einzigartige Natur Yakushimas zum UNESCO-Weltkulturerbe...22.05.2017

5. Jōmon Sugi

Jomon Sugi Zedernbaum

Auf einer Insel voller uralter Bäume steht Jōmon Sugi ganz oben auf der Rangliste und gehört zu den ältesten Bäumen der Welt. Da sein Inneres bereits verfault, ist es schwer sein exaktes Alter zu bestimmen, doch Schätzungen benennen dies zwischen 2.170 und 7.200 Jahren. Das mag eine große Spanne sein, doch der Baum existiert auf jeden Fall schon eine sehr lange Zeit. Gelegen auf dem Miyanoura, Yakushimas höchstem Berg, kann man die antike Zeder nur über den Arakawa- oder Kusugawa-Wanderweg erreichen. Nach einer vier- bis sechsstündigen Wanderung werden Reisende mit einem ganz nahen Blick auf einen der wertvollsten Naturschätze Yakushimas belohnt.

4. Wasserfälle

Wasserfall auf Yakushima

Als der wohl nasseste Ort in Japan (die gesamte Insel wird mit Wasserkraftstrom betrieben) bietet Yakushima einige wahrlich beeindruckende Wasserfälle. Nach einer kurzen Fahrt südlich des Anbo-Hafens erreicht man Senpiro-no-Taki (Foto), ein riesiger Wasserfall, der sogar ein Tal in die Granitklippen gemeißelt hat.

Die Aussichtsplattform ist leicht zu erreichen für jene, die wandererfahren sind. Weiter im Westen liegt Ōko-no-Taki, mit seinen 88 Metern Höhe gehört er zu Japans Top 100 der schönsten Wasserfälle. Der Weg dorthin ist von der Hauptautobahn gut ausgeschildert und der Aussichtspunkt nah genug am Geschehen, um an einem heißen und schwülen Tag die Gischt zu genießen.

www.yesyakushima.com

3. Yakusugi Land

Yakusugi Land auf Yakushima

Der Name lässt eine Touristenfalle vermuten, doch Yakusugi Land ist mehr als nur ein schneller Stopp, um Postkarten oder Souvenirs zu kaufen. Etwa eine 30-minütige Autofahrt von der kleinen Stadt Anbo entfernt, bietet der Naturpark Yakusugi Land Wanderwege aller Schwierigkeitsgrade. Die gut gepflegten Wege aus Holzplanken führen teils tief in die Wälder hinein, sodass so manche Kletterei erforderlich wird. Als kleiner Bonus gilt die Tatsache, dass es hier längst nicht so überfüllt ist wie in Shiratani Unsuikyō (siehe unten).

Für spektakuläre Ausblicke auf die ganze Insel (wenn die Wolken es zulassen) können erfahrene Wanderer bis auf den Gipfel des Berg Tachu (1.497 m) steigen, wo der eindrucksvolle Granit-Monolith Tenchu Rock wartet. Versuchen Sie mithilfe der vorhandenen Ketten auf das 40 Meter hohe Gesicht zu klettern, wenn Sie besonders mutig sind!

www.goyakushimatour.com

2. Hirauchi Kaichu Onsen

Hirauchi Kaichu Onsen auf Yakushima

Hirauchi Kaichu Onsen bringt rotenburo (Freiluftbäder) auf die nächste Stufe. Diese heiße Quelle, in dem die Geschlechter gemischt baden können, liegt direkt am Meer und ist nur bei Ebbe zugänglich! Ein nahegelegenes Schild informiert die Besucher über die Gezeiten, aber auch Ihr Hotel kann Auskunft geben. Hirauchi Kaichu Onsen ist eine 30-minütige Autofahrt von Anbo entfernt. Wir empfehlen einen Besuch bei Nacht, wenn man die endlosen Sterne der Milchstraße bestaunen kann – der Nachthimmel des isolierten Yakushima ist frei von Luftverschmutzung und bietet einen atemberaubenden Blick. Vergessen Sie nur nicht die Taschenlampe!

www.secret-japan.com

1. Shiratani Unsuikyō

Shiratani Unsuikyō auf Yakushima

Niemand geringeres als Miyazaki Hayao ließ sich für seinen Anime-Film „Prinzessin Mononoke“ von der Shiratani Unsuikyō-Schlucht inspirieren, von seinen dramatischen Wasserfällen und meterhohen Zedernbäumen, durch die Besucher schlendern können. Die einstündige Wanderung durch die berühmte Szenerie ist relativ leicht, doch sind meist viele Touristen vor Ort. Begehen Sie weniger frequentierte Wanderwege, um versteckte Wasserfälle und ruhige Haine zu entdecken. Der Hauptweg führt schließlich in den Anbo-Wanderweg in Richtung Jōmon Sugi, falls Sie nach einem längeren Marsch zum antiken Zedernbaum suchen.

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Dieser Artikel wurde ursprünglich auf Englisch bei All About Japan veröffentlicht und von JAPANDIGEST übersetzt und nachbearbeitet.

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