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Hitachi Seaside Park: Farbenprächtige Blumenfelder in Ibaraki

Diana Casanova
Diana Casanova

Die Präfektur Ibaraki ist bei ausländischen Touristen noch nicht unbedingt als Must-See-Destination angekommen, doch der Hitachi Seaside Park gilt als echter Geheimtipp. Von Frühling bis Winter können Besucher durch weitläufige Blumen- und Wiesenlandschaften spazieren gehen.

Hitachi Seaside Park
Der Hitachi Seaside Park, hier zu sehen im Herbst - fast jeden Monat blühen dort andere Blumen. © baccha / Photo AC

Direkt an der japanischen Ostküste am Pazifischen Ozean befindet sich ein großer öffentlicher Park, der einer der berühmtesten Attraktionen der Präfektur Ibaraki darstellt. Der Hitachi Seaside Park präsentiert auf fast 200 Hektar weitläufige, hügelige Ebenen, durch die sich gemütliche Wanderwege schlängeln, die zum Spazieren einladen. Begleitet wird man dabei von riesigen Blumenwiesen, auf denen je nach Jahreszeit unterschiedliche Arten blühen und so beinahe monatlich ein anderes Farbenspiel zur Schau stellen.

Hitachi Seaside Park
Weite Ebenen des Hitachi Seaside Parks, in der Ferne ist der kleine Vergnügungspark zu sehen. © tomasa / Photo AC

Vom Militärplatz zur Blumenoase

Das Gelände (ca. 2 Stunden von Tōkyō entfernt) diente früher als Militärflughafen und nach dem Zweiten Weltkrieg als US-amerikanischer Schießübungsplatz. Aufgrund der Nähe zu Wohnsiedlungen geschahen dadurch immer wieder unbeabsichtigte Un- und Todesfälle, was zu einer Bewegung der Anwohner führte, die die Rückgabe der Anlage an die japanische Regierung forderten. Dies geschah 1973 und das Gelände wurde in einen blumenreichen Park, als Symbol der Friedens, umgewandelt.

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Mittlerweile gibt es zahlreiche verschiedene Blumenarten zu betrachten, doch besonders Ende April/Anfang Mai ist der Park beliebt, wenn die Millionen himmelblauen Hainblumen auf dem Miharashi-Hügel in voller Blüte stehen. Ihnen voran blühen weiße Narzissen und 170 verschiedene Tulpenarten. Im Herbst färben sich die kleinen grünen Besenkraut-Büsche (auch als Sommerzypressen bekannt) in ein weinrotes Meer neben pink-weißen Kosmeen. Darüber hinaus können Besucher je nach Saison Rosen, Raps, Sonnenblumen, Pampasgras, Pflaumenblüten, Mohnblumen, Zinnien und viele andere Pflanzen bewundern. Richtung Küste zeigt sich der Park von seiner ruhigen Seite, wenn weite Sanddünen den Blick zum Pazifischen Meer freilegen.  

Hitachi Seaside Park
Die babyblauen Hainblumen sind die Hauptattraktion des Hitachi Seaside Parks. © TAKEONE / Photo AC
Hitachi Seaside Park
Im Herbst färben sich die Besenkraut-Büsche in ein spektakuläres Rot. © 森のじーちゃん / Photo AC

Viele weitere Attraktionen

Neben den Blumenfeldern bietet der Hitachi Seaside Park außerdem einen kleinen Vergnügungspark mit einem 100 m hohen Riesenrad und einigen Achterbahnen. Restaurants und Rastplätze sind auf dem ganzen Gelände verteilt, und auch ein Grillplatz lädt zum persönlichen Picknick ein.

Wer den Park nicht zu Fuß erkunden möchte, kann per Mietfahrrad die 11 km langen Fahrradwege nutzen – oder man steigt in einen kleinen Zug, der an verschiedenen Orten im Park Stopps macht. Anfang August findet im Hitachi Seaside Park zudem das dreitägige Rock in Japan-Festival statt, Japans größtes Rockmusik-Festival.

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Anfahrt:

Von der Station Ueno (Tōkyō) oder der Station Mito (Ibaraki) mit der JR Joban-Linie zur Station Katsuta, von dort aus fahren regelmäßig Busse zum Park (ca. 15 Minuten Fahrt).

Der Eintritt kostet 450 Yen für Erwachsene (Stand Februar 2022).

Weitere Informationen zum Hitachi Seaside Park finden Sie auf der offiziellen Website (Englisch).

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