Einmal von Tōkyō ins Paradies Okinawa und zurück in die pulsierende Metropole bitte! Anzeige

JAPANDIGEST
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Okinawa ist nicht ohne Grund das beliebteste Urlaubsziel der Japaner: Reisende erwartet eine einzigartige lokale Esskultur, wunderschöne Strände und spannende Erlebnistouren. Im krassen Gegensatz steht dazu die Megacity Tōkyō, die Genüsse für alle Sinne verspricht. Was gibt es zu entdecken?

Miyako Blue auf Okinawa
Das blaue, kristallklare Wasser der Insel Miyako-jima trägt zurecht den Namen "Miyako Blue". © Wanda Proft

Okinawa findet sich auf vielen sehnsuchtsbehafteten „Irgendwann-Mal“-Listen. Dabei lassen sich die tropischen Inseln von Tōkyō aus mit günstigen Flügen spielend einfach erreichen. Japans Süden verlockt wie paradiesische Ferien in einem fernen Land als Ausgleich zum unersättlichen Trubel der Millionenstadt.

Okinawa — Naha

Kaum in Naha, der Hauptstadt Okinawas, angekommen, macht sich die gelassene „Uchinaa Time“ breit, „Okinawa-Zeit.“ Rote Hibiskus-Blüten und der gefühlt immer blaue Himmel über herrlichem Meer erinnern zunächst an Hawaii. Dann offenbart sich die Kultur des ehemaligen Königreiches Ryūkyū, das vom 15. bis ins 19. Jahrhundert florierte. In der Shuri-Burg wird sie lebendig. Viele Reisende tragen traditionelle Gewänder, während sie durch die erhabene Architektur mit massiven Mauern und zinnoberroten Dachziegeln streifen. Derzeit finden offen auf dem Gelände Restaurierungsarbeiten statt, um die im Oktober 2019 einem verheerenden Brand zum Opfer gefallenen Haupthalle und angrenzenden Gebäude wiederaufzubauen.

Okinawas jüngere Geschichte ist bitter. Nachdem das Königreich Ryūkyū 1872 in Japan überging, wurde die Inselkette im Pazifikkrieg ohne Rücksicht auf Verluste zur Front gegen den amerikanischen Gegner, der die Region anschließend bis 1972 besetzte. Aufrichtig wird jedoch im Friedensgedenkpark den Opfern beider Kriegsparteien aus der Schlacht um Okinawa gemeinsam gedacht.

Okinawas wunderschöne Strände und unberührte Natur sind ein Muss für alle Naturliebhaber.

In der Kokusai-dōri, der zentralen Einkaufsstraße in der Innenstadt Nahas, merkt man den amerikanischen Einfluss mit Florida-Flair. Es ist wie Shopping in den belebten Straßen Miamis mit einem Hauch von Key West. Wenige Meter weiter herrscht eine herrliche Abendessen-Atmosphäre in den Izakayas des Yatai-mura. Unbedingt probieren sollten Sie Jiimamii-dōfu, aus Erdnüssen hergestellter Tōfu, der auf der Zunge zergeht wie flüssige Seide. Ganz im Zeichen lokaler Geschmäcker steht auch der Kochkurs von Taste of Okinawa, zu dem ein Besuch des örtlichen Lebensmittelmarktes gehört. Beim Bestaunen farbenfroher Tropenfische erfährt man, dass Sashimi in Okinawa mit Haut für einen knackigen Biss verköstigt wird.

Okinawas Küche
Okinawas schmackhafte Küche bietet eine große Auswahl an lokalen Delikatessen. © OCVB

Flüssigen Genuss bietet Awamori, die als Vorläufer des Shōchu geltende Spirituose Okinawas. In der Chūkō-Brennerei wird die Produktion aus thailändischem Langkornreis und schwarzem Kōji-Schimmelpilz vorgeführt. Im Anschluss bietet sich ein tiefes Eintauchen in die Geschmacksvielfalt des würzigen Tropfens in der ausgefallenen Oni no Ude-Bar an.

Okinawa — Miyako-jima

Ein Weiterflug nach Miyako-jima, eine der südwestlichen Koralleninseln Okinawas, führt zu traumhaften Postkarten-Blicken aufs Meer. Hinreißend schimmert das kristallklare Wasser in mannigfaltigen Blautönen, die hier „Miyako Blue“ genannt werden. Überhaupt ist die Natur einfach nur atemberaubend. Am Kap Higashi-Henna-zaki steigt eine imposante Steilküste hervor; am Strand Sawada no Hama wurden 1771 riesige Korallenfelsen durch den Großen Tsunami von Meiwa angeschwemmt.

Miyako Blue auf Okinawa
Das blaue, kristallklare Wasser der Insel Miyako-jima trägt zurecht den Namen "Miyako Blue". © Wanda Proft

Ausgezeichnet schwimmen und die Korallenriffe beim Schnorcheln erkunden lässt es sich an den seichten Stränden Aragusuku Kaigan und Yonaha Maehama. Vollends unvergesslich wird jedoch die Erfahrung, beim SUP (Stand up Paddling) auf dem Wasser schwebend vom Sonnenuntergang aufgesogen zu werden. Nach Anbruch der Nacht gibt es Dschungel-Touren, um Palmendiebe zu entdecken, eine gefährdete Einsiedlerkrabben-Spezies mit dunkel-violettem Panzer. Wer lernen möchte, wie ein ganzer Fisch zu Sashimi zubereitet wird, hat dazu im Fischerhafen Sarahama die Gelegenheit, aus dem 80 Prozent des in Okinawa gefangenen Katsuo (Bonito-Fisch) stammen.

Tōkyō

Im stetigen Wandel begriffen, bietet Tōkyō unentwegt neue Attraktionen für reisende Wiederholungstäter. Keine Stadt in Japan beherrscht so sehr den Puls der Zeit und bewahrt gleichzeitig seine Traditionen. Einer der Schätze, die aus der Edo-Zeit erhalten geblieben sind, ist der von der Architektur des Nikkō Tōshō-gū inspirierte Nezu-jinja. Niemals überfüllt bietet der Schrein mit seinen prunkvollen Holzschnitzereien einen hervorragenden Start für einen Spaziergang durch die gemütlichen Gassen des Stadtteils Yanesen.

Tokyo
Japans Hauptstadt Tōkyō fasziniert alle Sinne. © JNTO

Hier bricht behutsam die Moderne in die traditionsdurchflutete Welt der alten Shitamachi-Geschäftsviertel ein. Vorbei an Wohnhäusern mit liebevoll arrangiertem Blumentopfgrün schreitend, findet man urige Retro-Cafés, neu eröffnete, modern-zurückhaltende Lädchen und eine Vielzahl von Galerien wie dem SCAI The Bathhouse, in denen Werke zeitgenössischer Künstler ausgestellt werden. Gleichzeitig bleibt der alte, unaufpolierte Charme der Gegend bestehen.

An Traditionen wurde auch auf dem Äußeren Markt von Tsukiji festgehalten. Nachdem der weltgrößte Fischmarkt Tsukiji im Oktober 2018 nach Toyosu umzog, sind viele der lokalen Geschäftsleute mit ihren vorzüglichen Sushi-Restaurants und Läden, die frischen Fisch und feinste Lebensmittel verkaufen, geblieben.

Im alle Sinne verwöhnenden Restaurant TREE by NAKED wird Haute Cuisine im mystischen Dunkel serviert, die mit narrativem „Projection Mapping“, schmeichelnden Klängen und sinnlichen Düften zu einem einzigartigen Erlebnis verschmilzt. In der interaktiven Ausstellungswelt von teamLab Borderless ziehen audio-visuelle Raum-Installationen in den Bann, die eine Spielwiese für unvergessliche Selfies bieten.

Teamlab Borderless
Im teamLab Borderless tauchen Sie in digitale Magiewelten ein. © teamLab

In Shibuya sind innerhalb weniger Jahre gleich mehrere hochmoderne Gebäude emporgewachsen, mit denen das Viertel ein neues Gesicht erhalten hat. Seit Juli 2020 ist der Miyashita Park, ein großzügiger Dachterrassen-Park mit einer Vielzahl von Freizeitangeboten, begehbar. Ein halbes Jahr zuvor eröffnete Shibuya Scramble Square mit weiteren Einkaufsmöglichkeiten und dem Shibuya Sky, einer ultramodernen Aussichtsplattform mit Blick auf die berühmte Fußgängerkreuzung.

shibuya Scramble Square
Auf der Aussichtsplattform des neu eröffneten Shibuya Scramble Square eröffnen sich Besuchern einzigartige Panorama-Landschaften der Hauptstadt. © Wanda Proft

Die beste Aussicht auf die Megametropole bietet allerdings weiterhin der Tōkyō Sky Tree. Im Anschluss an einen Besuch kann man sich im Einkaufsparadies Tōkyō Solamachi verlieren. Hier schließt sich der Kreis einer erlebnisvollen Reise durch Okinawa und Tōkyō: Im Salzfachgeschäft Ma-suya werden dreihundert Sorten Salz aus Okinawa und aller Welt verkauft.

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