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Japan Travel Photographers Association: Herbstlaubschau auf Hokkaidō

Auch in Japan neigt sich der Sommer seinem Ende. Ab September kann man auf Hokkaidō die Herbstlaubfärbung beschauen. Für JAPANDIGEST hat die JTPA vier traumhafte Herbstlandschaften Japans nördlichster Insel abgelichtet. Mit diesen Fotos vergessen Sie den Sommer sofort.

1. Hakodate: Spazieren unter Herbstlaub im Miharashi Park (Kōsetsuen) 見晴公園(香雪園)

Am südlichen Ende Hokkaidōs liegt Hakodate, auf drei Seiten vom Meer umgeben. Was natürlich nicht bedeutet, dass die Natur an Land weniger sehenswert ist, als die zu Wasser. Als Ort landschaftlicher Schönheit wurde der Kōsetsuen in Hakodate, auch Miharashi Park genannt, 2011 zum Kulturgut Japans gekürt. Besonders gerühmt wird der Park für seine farbenprächtige Herbstlandschaft.

Hokkaido hakodateshi kousetsuen© Yoshimasa Ikeuchi / JTPAHokkaido hakodateshi kousetsuen© Yoshimasa Ikeuchi / JTPAHokkaido hakodateshi kousetsuen© Yoshimasa Ikeuchi / JTPAHokkaido hakodateshi kousetsuen© Yoshimasa Ikeuchi / JTPAHokkaido hakodateshi kousetsuen© Yoshimasa Ikeuchi / JTPA

2. Hagoromo no taki 羽衣の滝: Der Federkleid-Wasserfall herbstlich verhüllt

Der Hagoromo no taki, zu Deutsch “Federkleid-Wasserfall” fällt im Daisetsuzan National Park 270 Meter hinab . Diese Tatsache, und die, dass die stufenweise fließend-fallenden Wassermassen einem Federgewand gleich anzusehen sind, machen ihn zu einem beliebten Ausflugsziel. Doch das Herbstgewand, das den Wasserfall ab September umhüllt, stiehlt diesem die Show!

Seinen Namen verdankt der Wasserfall übrigens einer zauberhaften Legende: Einem wandelnden Jäger wurde vor einer heißen Quelle sein Bogen gestohlen. Als er sich an der Quelle erquicken wollte, hörte er das Schluchzen einer göttlichen Nymphe. Auch ihr Federgewand war von den Banditen gestohlen worden. Der Jäger schöpfte neue Kraft und eroberte das Gewand zurück. Aus Dankbarkeit tanzte die Nymphe an der Quelle, und aus einem kleinen Quell entwuchs der spektakuläre Wasserfall.

Hokkaido hagoromonotaki© Hiroyoshi Kawana / JTPAHokkaido hagoromonotaki© Hiroyoshi Kawana / JTPAHokkaido hagoromonotaki© Hiroyoshi Kawana / JTPA

3. Ten’ninkyō 天人峡: Neblig-düster und hell-leuchtend zeigt sich die Herbstlandschaft

Auch in der Berglandschaft um den Federkleid-Wasserfall, Ten’ninkyō genannt, macht sich das bunte Herbstgewand gut. In bergigen Anhöhen verhängt sich Nebel zwischen den herbstlichen Bäumen und verleiht der Landschaft eine mystische Atmosphäre, die der Ursprungslegende um den Wasserfall in nichts nachsteht.

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4. Notoriko Sangosō 能取湖サンゴ草: Ein Meer aus roten Gräsern

Der Europäische Queller wächst oft und gerne an Meeresküsten und Wattbereichen. Der Boden am Notoriko-See auf Hokkaidō muss wohl auch sehr salzhaltig sein, denn hier gedeiht das Fuchsschwanzgewächs, das auf japanisch auch sangosō (“Korallengras”) genannt wird, prächtig. Im Sommer leuchtend grün, verwandeln sich die Grasfelder ab September in ein rotes Meer zu Lande.

Hokkaido notoriko sangosou© Hiroyoshi Kawana / JTPAHokkaido notoriko sangosou© Hiroyoshi Kawana / JTPAHokkaido notoriko sangosou© Hiroyoshi Kawana / JTPA
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