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Japan Travel Photographers Association: Herbstlaub auf Hokkaidō

Japan Travel Photographers Association
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Auch in Japan neigt sich der Sommer seinem Ende. Ab September kann man auf Hokkaidō die Herbstlaubfärbung beschauen. Für JAPANDIGEST hat die JTPA vier traumhafte Herbstlandschaften Japans nördlichster Insel abgelichtet. Mit diesen Fotos vergessen Sie den Sommer sofort.

© Hiroyoshi Kawana / JTPA

1. Hakodate: Spazieren unter Herbstlaub im Miharashi Park (Kōsetsuen)

Am südlichen Ende Hokkaidōs liegt Hakodate, auf drei Seiten vom Meer umgeben. Was natürlich nicht bedeutet, dass die Natur an Land weniger sehenswert ist, als die zu Wasser. Als Ort landschaftlicher Schönheit wurde der Kōsetsuen in Hakodate, auch Miharashi Park genannt, 2011 zum Kulturgut Japans gekürt. Besonders gerühmt wird der Park für seine farbenprächtige Herbstlandschaft.

Hakodate KircheDas nördliche Juwel: HakodateHakodate, die südlichste Großstadt Hokkaidōs, teilt sich ihren neuen Shinkansen-Bahnhof mit der kleineren Stadt Hokuto. Mit dem JR-Regionalz...26.08.2016

Hokkaido hakodateshi kousetsuen
© Yoshimasa Ikeuchi / JTPA
Hokkaido hakodateshi kousetsuen
© Yoshimasa Ikeuchi / JTPA
Hokkaido hakodateshi kousetsuen
© Yoshimasa Ikeuchi / JTPA
Hokkaido hakodateshi kousetsuen
© Yoshimasa Ikeuchi / JTPA
Hokkaido hakodateshi kousetsuen
© Yoshimasa Ikeuchi / JTPA

2. Hagoromo no taki: Der Federkleid-Wasserfall herbstlich verhüllt

Der Hagoromo no taki, zu Deutsch “Federkleid-Wasserfall” fällt im Daisetsuzan National Park 270 Meter hinab . Diese Tatsache, und die, dass die stufenweise fließend-fallenden Wassermassen einem Federgewand gleich anzusehen sind, machen ihn zu einem beliebten Ausflugsziel. Doch das Herbstgewand, das den Wasserfall ab September umhüllt, stiehlt diesem die Show!

Seinen Namen verdankt der Wasserfall übrigens einer zauberhaften Legende: Einem wandelnden Jäger wurde vor einer heißen Quelle sein Bogen gestohlen. Als er sich an der Quelle erquicken wollte, hörte er das Schluchzen einer göttlichen Nymphe. Auch ihr Federgewand war von den Banditen gestohlen worden. Der Jäger schöpfte neue Kraft und eroberte das Gewand zurück. Aus Dankbarkeit tanzte die Nymphe an der Quelle, und aus einem kleinen Quell entwuchs der spektakuläre Wasserfall.

Hokkaido hagoromonotaki
© Hiroyoshi Kawana / JTPA
Hokkaido hagoromonotaki
© Hiroyoshi Kawana / JTPA
Hokkaido hagoromonotaki
© Hiroyoshi Kawana / JTPA

3. Ten’ninkyō: Neblig-düster und hell-leuchtend zeigt sich die Herbstlandschaft

Auch in der Berglandschaft um den Federkleid-Wasserfall, Ten’ninkyō genannt, macht sich das bunte Herbstgewand gut. In bergigen Anhöhen verhängt sich Nebel zwischen den herbstlichen Bäumen und verleiht der Landschaft eine mystische Atmosphäre, die der Ursprungslegende um den Wasserfall in nichts nachsteht.

© Hiroyoshi Kawana / JTPA
© Hiroyoshi Kawana / JTPA
© Hiroyoshi Kawana / JTPA
© Hiroyoshi Kawana / JTPA

4. Notoriko Sangosō: Ein Meer aus roten Gräsern

Der Europäische Queller wächst oft und gerne an Meeresküsten und Wattbereichen. Der Boden am Notoriko-See auf Hokkaidō muss wohl auch sehr salzhaltig sein, denn hier gedeiht das Fuchsschwanzgewächs, das auf japanisch auch sangosō (“Korallengras”) genannt wird, prächtig. Im Sommer leuchtend grün, verwandeln sich die Grasfelder ab September in ein rotes Meer zu Lande.

Hokkaido notoriko sangosou
© Hiroyoshi Kawana / JTPA
Hokkaido notoriko sangosou
© Hiroyoshi Kawana / JTPA
Hokkaido notoriko sangosou
© Hiroyoshi Kawana / JTPA

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