Chim↑Pom, LOVE IS OVER, 2014, Foto: Kishin Shinoyama, courtesy of the artists, ANOMALY and MUJIN-TO Production, © Chim↑Pom
EVENTS

Ausstellung: HIER UND JETZT – zusammen dafür und dagegen

AUSSTELLUNG
DATUM:
Samstag, 13.11.2021 - Sonntag, 13.02.2022
UHRZEIT:
10:00 - 18:00 Uhr
ADRESSE:
Museum Ludwig, Heinrich-Böll-Platz , 50667 Köln
EINTRITT:
13 €, ermäßigt 8,50 €
HOMEPAGE:
HOMEPAGE https://www.museum-ludwig.de/de/ausstellungen/hier-und-jetzt-im-museum-ludwig-zusammen-dafuer-und-dagegen.html

Mit der Ausstellung zusammen dafür und dagegen konzentriert sich das Museum Ludwig auf Positionen zeitgenössischer Kunst in Japan und ihre historischen Vorläufer*innen. Ein Ausgangspunkt ist dabei die Betrachtung der Japanischen Avantgarde der 1960er Jahre aus heutigen Perspektiven. Auf welche Entwicklungen der Nachkriegszeit reagierten Künstler*innen damals? Was motivierte ihre aufsehenerregenden öffentlichen Aktionen? Was bewegt das Künstler*innenkollektiv Chim↑Pom und den Künstler Koki Tanaka heute, und wie beziehen sie sich auf diese historische Strömung?

Eine Leihgabe historischer Fotografien von Minoru Hirata ist Ausgangspunkt der siebten Ausstellung der Projektreihe HIER UND JETZT im Museum Ludwig. Diese stammen aus der Sammlung des Museum M+ in Hongkong, mit dem das Museum Ludwig seit 2018 eine Museumspartnerschaft pflegt.

Die Aktionen des 2005 in Tōkyō gegründeten, sechsköpfigen Künstler*innenkollektivs Chim↑Pom finden oft außerhalb institutioneller Einrichtungen statt. In ihren ironisch-radikalen Aktivitäten nehmen die sechs Künstler*innen Stellung zu aktuellen gesellschaftlichen und politischen Fragen und üben Kritik an der Tabuisierung von den Gefahren der Kernkraft, Armut und anderen gesellschaftlichen Missverhältnissen in Japan. Unter dem Titel “Double Stories of Museum Ludwig” entwickelt das Kollektiv in Köln eine mehrteilige Arbeit, die verschiedene Austauschprozesse zwischen Innen- und Außenraum ermöglicht.

Die Videoinstallation Abstracted/Family (2019/2020) von Koki Tanaka thematisiert japanische Migrationsgeschichte und den Alltagsrassismus in Japan. Vier Protagonist*innen aus Japan, deren Familien aus Bangladesch, Brasilien, Bolivien und der koreanischen Halbinsel stammen, verarbeiten darin gemeinsam ihre traumatischen Erfahrungen.

(aus der Pressemitteilung des Museum Ludwig)

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